Was bekommst du von deiner Umgebung geschenkt?

By Magieschule,

Im Nemeton-Kurs geht es viel um die Sensibilisierung für die Magie des Ortes: Sobald du beginnst, mit ihm zu kommunizieren, entfaltet er nach und nach seine Kraft und Weisheit für dich. Dann fühlst du dich vielleicht wie der Held im Märchen, der der die Hinweise, die ihm am Wegrand gegeben werden, nicht mißachtet … und auf einmal beginnt der Baum zu sprechen, der Wind singt dir etwas vor und du verstehst, warum die Vögel den Tagesbeginn begrüßen.

Verbindung zur Anderswelt

Fünf Minuten von meiner Wohnung entfernt im Wald gibt es drei keltische Hügelgräber. Sie befinden sich natürlich auch an einem Kreuzweg und erlaubten mir schon einige Rituale an ihnen durchzuführen – die sich als erstaunlich erfolgreich herausgestellt haben. So ein Ort würde sich zum Beispiel auch gut für diese Übung anbieten, wie sie Briana Saussy vorschlägt:

  • Denke an eine Situation, die du magisch transformieren möchtest. Vielleicht gibt es etwas bei deiner Arbeit, das du ändern möchtest, vielleicht möchte eine Beziehung frischen Schwung erleben oder ein Schmerz geheilt werden. Beschreibe die Situation kurz in deinem Tagebuch und was du gerne erreichen möchtest.
  • Begib dich an den Ort und erlaube dir, ihn zu fühlen, während du der Situation und deinem Wunsch dafür in deinem Geist, deinem Herz und deinem Körper Raum gibst.
  • Was taucht für dich auf, wenn du den Ort spürst? Nimm nur eine Sache. Wenn du sie hast, beschäftige dich damit. Welche Eindrücke bekommst du von ihr? Wie könnten sie in ein Ritual integriert werden? Es gibt hier keine richtigen oder falschen Antworten. Erforsche das spielerisch, träumerisch und schreib deine Beobachtungen und Einfälle in dein Tagebuch.

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Das ist eine Möglichkeit, mit den Wesenheiten deiner Umgebung in Kontakt zu treten; ich bin gespannt, was du dabei erlebst. In diesem Sinne: Möge die Welt zu dir sprechen. Und mögest du ihr gut lauschen.

Wo begegnest du der Anderswelt?

By Magieschule,

Auf der Suche nach der Magie überschreiten wir die scheinbare Kluft zwischen dieser Welt und einer umfassenderen Wirklichkeit. Das geschieht, indem wir unser Innenleben ebenso erforschen wie unsere Beziehung zu unserer Umgebung – mit ihr kommunizieren zu lernen ist das zentrale Thema des Nemeton-Kurses. Die magische Sprache der Natur zu lernen, kann damit beginnen, die Schnittstellen zur Anderswelt zu erkennen, die stets in unserer Nähe sind, ohne daß wir sie bewußt bemerken.

It doesn’t get much more magic than that …

Auf diesem Foto habe ich einen dieser Plätze in meiner Nähe festgehalten: Er wirkt recht unscheinbar, aber sobald man sich bewußt macht, was ihn auszeichnet, wird er plötzlich sehr interessant. Es ist eine Brücke, die sich nicht nur über die Stelle spannt, an der zwei Bäche zusammenfließen, sondern auch eine Straßenkreuzung darstellt. Und als ob das noch nicht genug symbolische Verbindungen wären, befindet sie sich noch in unmittelbarer Nähe zu einem Friedhof. Eine helle Freude für die Spirits des Ortes und die Ahnen! Wenn man hier keinen Kontakt und Unterstützung bekommt, macht man wirklich grob was falsch …

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Ohne mein Dazutun verweilt mein Körper gerne ein paar Minuten in der Nähe dieser Brücke und nimmt die Atmosphäre dieses Ortes auf. Es ist völlig unspektakulär, aber inspirierend und heilsam. Darüber hinaus nutze ich die Stelle aber auch gerne, um kleine Opfergaben zu bringen (Räucherwerk oder Nüsse zum Beispiel) oder um Sigillen der Natur zu übergeben – hier weiß ich sie gut aufgehoben.

Das ist Magie, die während eines Spaziergangs geschieht, ganz unaufdringlich und verwoben in das Miteinander von Diesseits und Jenseits … auch etwas, das mir mein Großvater beigebracht hat.

Ich wünsche dir, daß du in deiner Umgebung ebenfalls schöne Tore entdeckst!

Mit wem teilst du deinen Raum?

By Magieschule,

Im Nemeton-Kurs verwende ich den Begriff des spirituellen Ökosystems, in das wir eingebunden sind: Wir interagieren ständig (allerdings meist unbewußt) mit unterschiedlichen Wesen, physischen und nichtphysischen,

  • mit den zu unserem Ort gehörigen Ahnen,
  • seinem Genius loci,
  • seiner vorherrschenden Mentalität,
  • seinen Gottheiten und Geschichten

– all das und mehr prägt unser Umfeld und folgt dabei mitunter einer eigenen Agenda. Da ist es nur folgerichtig, sich bewußt der Magie des Ortes zu widmen … um so mehr, als uns viele Dinge gar nicht so auffallen, weil wir sie als selbstverständlich annehmen.

Wo sich drei Schwellenbereiche begegnen …

So fiel es mir vor kurzer Zeit wie Schuppen von den Augen, als ich im Zuge der Ausarbeitung des Nemeton-Kurses beim Spazierengehen bemerkte, in welchem Einzugsgebiet sich meine Wohnung befindet: In ihrer direkten Nachbarschaft liegen das Odilien-Institut (eine Einrichtung für Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit), das Landeskrankenhaus-Universitätsklinikum Graz (von der Fläche her das größte Klinikum Europas) und der Friedhof St. Leonhard. Ich wohne seit etlichen Jahren im Brennpunkt der Blinden, der Kranken und der Toten – alles Bereiche mit eindeutigem Bezug zur Anderswelt! Wie konnte mir das all die Jahre über nur entgehen?

Das hat mich angespornt, meine unmittelbare Umgebung auf weitere magische Schnittstellen hin zu erkunden und sie daraufhin abzuklopfen, inwieweit sie sich für die Kommunikation mit der Welt der Spirits eignen. In den nächsten Newslettern werde ich einige solcher Plätze mit dir teilen, die ich vor meiner Haustür entdeckt habe und dir erzählen, wie ich mit ihnen arbeite. Anregungen dazu, wie du so etwas in deiner eigenen Umgebung findest und etablierst, findest du im Nemeton-Kurs.

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Auf jeden Fall ist es schon ein guter erster Schritt, sich mal freundlich bei den Nachbarn vorzustellen … für ein harmonisches Zusammenleben.

Worin besteht dein ganz persönliches magisches Talent?

By Magieschule,

Ich vergleiche Magie ja oft mit Musik:

  • eine Welt ohne sie kann ich mir einfach nicht vorstellen,
  • sie berührt und verändert uns ganz automatisch,
  • sie steht uns allen zur Verfügung – damit meine ich, daß wir alle musizieren können: Wenn du deine Finger bewegen kannst, kannst du auch Klavier spielen; zugegeben, bis zum Konzertpianisten ist es dann noch ein weiter Weg, aber einerseits willst du das vielleicht gar nicht, und andererseits kannst du nach einiger Zeit und mit entsprechender Übung auch das eine oder andere anspruchsvollere Stücke halbwegs vorspielen (Talent hilft natürlich auch).

Was mir am Vergleich von Magie mit Musik darüber hinaus noch so gefällt, ist die Tatsache, daß sich beide ständig weiterentwickeln und jede Kultur ihre eigenen Instrumente, Stile, Rhythmen usw. hervorbringt. Es wäre absurd, wenn jemand behauptet, barocke Streichquartette, Gamelan-Musik, Punkrock oder wahlweise irgendeine andere Art wären die einzig wahre Form der Musik und alles andere bestenfalls Nachahmung.

Kommm in deine magische Kraft!

In der Magie tauchen solche Behauptungen jedoch immer wieder mal auf … was zu dogmatischen Weltbildern und Hierarchien mit starren Ausbildungswegen beiträgt. Da lege ich lieber besonderen Wert darauf, herauszufinden, was deine ganz spezielle Form der Magie ist! Bratsche liegt dir nicht? Aber vielleicht die E-Gitarre! Um das für dich zu entdecken, habe ich das Seminar „Komm in deine magische Kraft!“ entwickelt – der nächste Termin ist am 21./22. September in Lüneburg statt und ein paar wenige freie Plätze gibt es noch.

Lüneburg ist dir zu weit weg? Du kannst mich auch gerne kontaktieren und wir organisieren ein Seminar bei dir in der Nähe … damit möglichst viele Menschen in ihre magische Kraft kommen! Es wäre ja auch langweilig, wenn alle nur das Gleiche spielen würden. Für eine umwerfende Symphonie braucht es schließlich alle möglichen Instrumente! Das gilt sinngemäß natürlich auch für alle anderen Arten des Musizierens – und Zauberns.

In diesem Sinne: Laß uns jammen!

Für wen und mit wem zauberst du?

By Magieschule,

Die letzten Wochen waren eine überaus intensive, produktive und anstrengende Zeit!

  • Die Challenge zur außersinnlichen Wahrnehmung ist gelaufen (und hat alle Erwartungen übertroffen),
  • mit dem Nemeton-Kurs ist der bislang umfangreichste Kurs der Magieschule veröffentlicht und
  • darüber hinaus habe ich mich durch eine Iboga-Zeremonie einer tiefgreifenden Initiation gestellt.

Schön langsam komme ich wieder in ruhigeres Fahrwasser … und nutze die Entspannung, mir die magische Kraft meiner Umgebung wieder bewußt zu machen.

Ich freu mich riesig über all die Heilpflanzen auf meinem Balkon! Seit kurzem blüht der Eibisch.

Denn wenn mir die letzte Zeit eines aufgezeigt hat, ist es ein umfassenderes Verständnis dafür, auf welch vielfältige Weise wir mit dem Ort und seinen Lebewesen verbunden sind, an dem wir uns aufhalten – nicht mal so sehr als spirituelles Konzept, sondern als unmittelbares, sinnliches Erleben. Wie ich es im Nemeton-Kurs formuliert habe: „Magie ist kein Rückzug, geschweige denn eine Flucht aus der Welt – sie wirkt IN der Welt, sie hat wenig mit Abgeschiedenheit zu tun, sondern mit Verkörperung, Hinwendung und Verantwortlichkeit. Sie soll nicht dazu führen, daß du dich in deinem Tempel versteckst, sondern ein vortreffliches Leben lebst!“

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Das ist einer von vielen Gründen, einen Nemeton zu etablieren. Hier kommst du zu dir und bist gleichzeitig mit der Welt verbunden. Es ist ein Ort, wo du mit allem, was in dir steckt und mit allem außerhalb von dir in Kontakt treten kannst. Er ermöglicht dir, das Heilige in der Natur zu feiern und zu würdigen. Dieser Ort ist dazu da, dich eingebunden zu fühlen, dich daran zu erinnern, mit wem und für wen du zauberst. Ein Ort, an dem du der Welt lauschen kannst und die Realität auf dich hört.

Ich wünsche dir, daß du gut eingebettet und verwurzelt bist!


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