Welchen Schatz hütest du?

By Magieschule,

Ich liege eingemummelt unter der warmen Bettdecke. Meine geliebte Halb-Angorakatze Flauschi hat sich in meine Armbeuge gekuschelt und schnurrt leise. Meine Augen sind geschlossen, doch dahinter spielt sich eine lebhafte Szenerie ab: Begeistert folge ich der furchtlosen Momo, die von der Schildkröte Kassiopeia – ganz gemächlich, Schritt für Schritt, und dabei immer den grauen Herren entwischend – zu Meister Hora geführt wird.

Es ist Schlafenszeit und meine Mutter liest mir jeden Abend aus Michael Endes Buch vor. Auch heute, nach so vielen Jahren, brauche ich nur daran zu denken und bin schon wieder erfüllt von derselben Geborgenheit wie damals. Das Buch steht nach mehreren Umzügen immer noch in meinem Regal und beim Vorübergehen streichle ich gern mit meinen Fingerspitzen über seinen Rücken, verbinde mich mit seiner Weisheit und gewissermaßen auch mit allen anderen, denen es im Lauf der Jahre so viel geschenkt hat … gemeinsam stärken wir das, was man die Seele eines Buches nennen könnte.

Buchcover-Momo
Der Satz „Bücher sind Freunde“ hat sich mir augenblicklich erschlossen.

Wenige Gegenstände sind für mich so aufgeladen wie Bücher. Das macht sie in meinen Augen zu besonders kostbaren Talismanen. Manchmal verströmen sie ihre Geschichten so stark, daß ich es beinahe körperlich spüren kann! Das widerfährt hin und wieder auch Gästen, die bei mir zu Besuch sind und meine Wohnung als magischen Tempel erleben. Ein großer Teil dieser Atmosphäre stammt von den Büchern und dem Wert, den ich ihnen beimesse.

Ich achte auf meine Bücher ebenso wie auf meine Ritualgegenstände … weil sie es zum größten Teil sind und ich sie auch für magische Zwecke nutze (nicht umsonst bedeutet spell im Englischen sowohl „buchstabieren“ als auch „Zauberspruch“). Wie du einen Gegenstand als Behälter seiner magischen Symbolik erkennst und die Kraft in ihm erweckst, beschreibe ich im Telesmaion-Kurs:

Ich will mehr über den Telesmaion-Kurs erfahren!

Welchen dieser in Bücher eingebetteten Zaubersprüche gibst du ein Heim? Inwiefern haben sie dich geprägt und verändert? Auf welche Weise nimmst du sie wahr? Und wie verzauberst du das Buch, in dem dein Leben geschrieben steht?

Welchen Talisman trägst du stets bei dir?

By Magieschule,

Auf einer Irland-Reise hatte ich ein paar meiner Kristalle dabei, um sie mit der Qualität der uralten Kraftorte in Kontakt zu bringen und aufzuladen. Vor allem mein Doppelender (der erste Kristall, der mich fand und schlagartig und dauerhaft seine Trübung verlor, als ich ihn in die Hand nahm … aber das ist eine andere Geschichte) begleitete mich schon damals als Talisman; ich „fütterte“ ihn regelmäßig und teilte besonders schöne Momente mit ihm.

Ergriffen hielt ich ihn in der zentralen Kammer der Anlage von Newgrange an mein Herz, genoß mit ihm den Frieden in Clonmacnoise und gemeinsam begrüßten wir den Autograph Tree in Lady Gregorys Coole Park, in dessen Rinde sich viele irische Schriftsteller verewigt hatten. Ein absolut magischer Moment war es, ihn im Burren im Licht der untergehenden Sonne auf den fast 5000 Jahre alten Poulnabrone-Dolmen zu betten.

Stein, Regen, Wind und Licht: alle Elemente in einem Moment im Talisman vereint

In der Nähe der atemberaubenden Cliffs of Moher hatte ich noch die Gelegenheit, meine Kristalle im Atlantik zu waschen – was für ein Unterschied zum Leitungswasser, wie sehr sie sich darüber freuten! Ich erinnere mich gut daran, wie schön es war, diese wunderbaren Augenblicke mit ihnen zu teilen und in ihnen abzuspeichern. Bei so einer Gelegenheit fragte ich mich dann auch, ob es möglich wäre, einen Talisman zu haben, der bei allen wichtigen Ereignissen meines Lebens zugegen wäre.

Nicht ganz Meer, nicht ganz Festland – die Kraft der Übergänge in der Brandung

Und die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Natürlich hatte ich so etwas: meinen Körper! Das ist eine spannende Herangehensweise – betrachte deinen Körper als Talisman und behandle ihn als solchen … und das Erleben der Welt wird plötzlich äußerst magisch.

Ich will mehr über den Telesmaion-Kurs erfahren!

Daran erinnert mich auch diese Sufi-Geschichte aus Qabalah of 50 Gates von Steven Ashe (Übersetzung von mir):

Das fünfzehnte Tor (Gebura von Jesod)

Ein junger Mann traf auf einen sehr alten Mann, der am Wegesrand saß und seine Hände an den Flammen eines selbstgebauten Feuerchens wärmte. Er setzte sich neben ihn und bot ihm einen Schluck aus seiner Flasche und ein paar Feigen an.

Nachdem sie reichlich Höflichkeiten ausgetauscht hatten, sagte der alte Mann: „Als ich jung war, war ich ein Schüler des Mullahs, aber ich lief fort. Ich bereue es zutiefst.“

„Warum hast du dich von der Weisheit des Mullahs abgewandt?“ erkundigte sich der junge Mann.

Der alte Mann erwiderte: „Ich war ein ganzes Jahr lang Novize gewesen, dann bat ich den Mullah, mir den Namen meines höheren Engels zu verraten. Er flüsterte ihn mir ins Ohr, aber ich war zu jung, um seine Antwort zu verstehen. Ich dachte, er würde mich täuschen, also verließ ich ihn.“

„Welchen Namen hat er dir genannt, alter Mann?“, fragte der junge Mann. „Es war mein eigener Name“, seufzte der alte Mann.

Wofür brennst du?

By Magieschule,

Ich bin Nichtraucher, aber ich habe immer ein Feuerzeug dabei: Ein Magier muß jederzeit Feuer machen können. Und ein Talisman kann durchaus ein Alltagsgegenstand sein, wie ich im Telesmaion-Kurs erkläre. Über die Jahre hat dieses Feuerzeug schon viele Ritualkerzen und Räucherbündel entzündet, dem einen oder anderen Schwitzhüttenfeuer Leben eingehaucht und diverse Opfergaben auf ihren Weg geschickt.

Und wie bei Talismanen nicht unüblich, hat es mit der Zeit ein Eigenleben entwickelt – wenn es gerade kein Feuer von sich geben will, will es nicht. Punkt. Und wenn es gute Laune hat, spuckt es eine richtig große Flamme aus.

Treuer und eigenwilliger Begleiter bei vielen Ritualen: Magic Zippo.

Flammen stehen ja seit dem Anbeginn unserer Kultur im Zentrum von Zeremonien; seine erleuchtenden und transformierenden Qualitäten sind offensichtlich. Mit der folgenden Übung erschließt du dir ein paar tiefere Aspekte seiner Natur. Du benötigst eine Kerze und die Möglichkeit, Feuer zu machen.

  • Zünde die Kerze an. Erlaube dir, sie einfach zu betrachten.
  • Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn sie brennt?
  • Bemerke das Licht, das sie wirft … und welche Schatten dabei auftauchen. Welche Beziehung besteht zwischen Licht und Schatten? Was entdeckst du dabei über dein eigenes Licht und deinen eigenen Schatten?
  • Frage die Flamme, was sie dich lehren kann, welche Rolle sie in deinem Leben spielt. Wie geht es deinem inneren Feuer? Brennt es auf Sparflamme oder hell und klar? Flackert es oder brennt es beständig? Bist du Feuer und Flamme für etwas, bist du neugierig und erlaubst Wundern, deinen Weg zu beleuchten oder fällt dir das schwer? Teilst du deine Helligkeit und Wärme mit anderen oder behältst du sie für dich? Was nährt dein inneres Feuer? Was möchte erhellt, was will erwärmt werden?
  • Wenn du einen Talisman hast, der mit der Kraft des Feuers geweiht werden will: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, ihn durch die Flamme zu ziehen und deren Eigenschaften auf ihn zu übertragen!
  • Wenn du fertig bist, atme Segen ein und Dankbarkeit aus und blase damit die Kerze aus. Notiere deine Beobachtungen im magischen Tagebuch.

Ich will mehr über den Telesmaion-Kurs erfahren!

Apropos Weihung: Im letzten Webinar „Instant Magic und Aufladung“ haben wir u. a. noch weitere Möglichkeiten besprochen, magische Gegenstände zu beleben. Welche Talismane begleiten dich? Und wie hast du das Feuer in ihnen entzündet?

Wer begleitet dich?

By Magieschule,

Es war Ende der 90er-Jahre, als ich durch die Stadt schlenderte und an einem Stand vorüberging, der diverse Glücksbringer, Anhänger und Schmuck verkaufte. Ich war schon fast an ihm vorbeigegangen, als mich etwas dazu bewegte, stehenzubleiben. Beinahe unwillig drehte ich mich zum Stand; mein Blick wurde magnetisch von einem Anhänger angezogen – und zwar nur von diesem, die anderen interessierten mich überhaupt nicht. Es war ein Objekt aus Zinn mit einem keltisch verschlungenen Muster, das mich überaus faszinierte. Ich liebe keltische Motive, habe dieses Muster aber weder davor noch danach jemals wieder gefunden.

Mein Gefährte seit über 20 Jahren

Ich kaufte den Anhänger und trug ihn täglich – ohne ihm noch eine besondere Bedeutung beizumessen. Es fühlte sich einfach gut und richtig an. Nach einigen Monaten, als ich gerade meinen ersten Altar aufbaute und der Anhänger dort über Nacht ganz selbstverständlich seinen Platz fand, trat ich eines Abends in einen bewußten Dialog mit ihm. Ich saß in Trance da, ließ ihn von meinen Fingerspitzen erkunden und stellte ihm Fragen: Weshalb hatte er mich auf sich aufmerksam gemacht? Was vermittelte er mir? Wofür genau bot er mir seine Mitwirkung an?

Bald wurde klar, daß er mein Symbol für Liebe war. Für die allumfassende, kosmische ebenso wie die lustvoll-irdische mit ihrem kreativen Ausdruck in der Welt und die Erinnerung daran, daß wir alle eins sind. Ich weihte ihn in einem anschließenden Ritual und machte ihn zum Talisman. Damit bekräftigte sich etwas, das zwischen uns schon entstanden war und sich über die Jahre noch vertiefen sollte: eine tatsächliche Beziehung. Als ich einige Jahre später meine Bestimmung als Tattoo verankern wollte, überraschtes es mich nicht, als sich während eines inneren Prozesses dieses Symbol dafür zeigte. Ich wollte es ursprünglich an einer anderen Stelle haben, aber es bestand darauf, seinen Platz mitten auf meiner Brust zu finden (das ist ein Zeichen lebendiger Talismane oder Symbole – sie haben durchaus ihren eigenen Willen).

Eine Verbindung zu meiner Bestimmung

Aber auch anderen Stellen drückte mein Talisman seinen Stempel auf. Von unterschiedlichen Versionen der graphischen Gestaltung meiner Homepage, über damalige Visitenkarten, Flyer und Seminarunterlagen … bis jetzt hin zum Logo des neuen Telesmaion-Kurses, in dem du erfährst, wie du Talismane anfertigst, auflädst und einsetzt! Ich bin selbst immer wieder überrascht darüber, wie sich dieser Talisman fast selbständig weiterentwickelt und in welcher Form er sich dann wieder bemerkbar macht. In jedem Fall hat seine Kraft sowohl meine Körperzellen als auch meine Arbeit durchdrungen und leuchtet aus ihnen.

Telesmaion: Ein Schnupperkurs für praktisches Zaubern

Auch wenn es seltsam klingen mag – diese Beziehung zu meinem Talisman nährt und inspiriert mich wie die Beziehung zu einem Menschen. Wir geben einander Raum und Bestätigung. Wir wachsen miteinander und hin und wieder entfachen wir ein Feuer in anderen.

Möchtest auch du die unterstützende Kraft eines Talismans erfahren? Im Telesmaion-Kurs erfährst du, wie das geht!

Ich will mehr über den Telesmaion-Kurs erfahren!

Wer begleitet dich über die Jahre? Welche Geschichte verbindet euch miteinander? Und was erzählt sie den Wesen in deiner Umgebung?

Was wünschst du dir?

By Magieschule,

Du sehnst dich nach harmonischen Beziehungen, willst deinem beruflichen Erfolg auf die Sprünge helfen, die kreative Inspiration ankurbeln, dich an materiellen Besitztümern erfreuen, dich geschützt und geborgen fühlen, deine spirituellen Talente entfalten? – Was gibt es sonst noch, das du dir wünschst?

Wie wäre es, ein tüchtiges metaphysisches Navigationssystem zu haben, das dich Schritt für Schritt zu deinem Ziel lotst? Und wie wäre es, wenn du es auch noch selbst herstellen könntest? Talismane erfüllen diese Funktion, sie sind deine praktische Unterstützung beim Zaubern! Um sie dreht sich der neue Schnupperkurs, den ich jetzt kreiert habe.

Laß dein Telos leuchten!

Dein Wunschziel – das worauf deine Magie abzielt – nennt man klassischerweise ein Telos; daraus hat sich gr. τέλεσμα télesma entwickelt, „geweihter Gegenstand“, wovon dann letztlich der Begriff Talisman stammt … und im Telesmaion-Kurs zeige ich dir, wie du einen Talisman erschaffst, auflädst und einsetzen kannst.

Darüber hinaus geht’s noch um einige weitverbreitete Annahmen, was denn wahre Magie sei … und worauf sie tatsächlich beruht.

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Wenn du einen leicht anwendbaren Einstieg in die Magie suchst und die geballte Leuchtkraft deines Bewußtseins erfahren willst, wünsche ich dir schon jetzt viel Freude mit meinem neuen Baby!

Was bekommst du von deiner Umgebung geschenkt?

By Magieschule,

Im Nemeton-Kurs geht es viel um die Sensibilisierung für die Magie des Ortes: Sobald du beginnst, mit ihm zu kommunizieren, entfaltet er nach und nach seine Kraft und Weisheit für dich. Dann fühlst du dich vielleicht wie der Held im Märchen, der der die Hinweise, die ihm am Wegrand gegeben werden, nicht mißachtet … und auf einmal beginnt der Baum zu sprechen, der Wind singt dir etwas vor und du verstehst, warum die Vögel den Tagesbeginn begrüßen.

Verbindung zur Anderswelt

Fünf Minuten von meiner Wohnung entfernt im Wald gibt es drei keltische Hügelgräber. Sie befinden sich natürlich auch an einem Kreuzweg und erlaubten mir schon einige Rituale an ihnen durchzuführen – die sich als erstaunlich erfolgreich herausgestellt haben. So ein Ort würde sich zum Beispiel auch gut für diese Übung anbieten, wie sie Briana Saussy vorschlägt:

  • Denke an eine Situation, die du magisch transformieren möchtest. Vielleicht gibt es etwas bei deiner Arbeit, das du ändern möchtest, vielleicht möchte eine Beziehung frischen Schwung erleben oder ein Schmerz geheilt werden. Beschreibe die Situation kurz in deinem Tagebuch und was du gerne erreichen möchtest.
  • Begib dich an den Ort und erlaube dir, ihn zu fühlen, während du der Situation und deinem Wunsch dafür in deinem Geist, deinem Herz und deinem Körper Raum gibst.
  • Was taucht für dich auf, wenn du den Ort spürst? Nimm nur eine Sache. Wenn du sie hast, beschäftige dich damit. Welche Eindrücke bekommst du von ihr? Wie könnten sie in ein Ritual integriert werden? Es gibt hier keine richtigen oder falschen Antworten. Erforsche das spielerisch, träumerisch und schreib deine Beobachtungen und Einfälle in dein Tagebuch.

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Das ist eine Möglichkeit, mit den Wesenheiten deiner Umgebung in Kontakt zu treten; ich bin gespannt, was du dabei erlebst. In diesem Sinne: Möge die Welt zu dir sprechen. Und mögest du ihr gut lauschen.

Wo begegnest du der Anderswelt?

By Magieschule,

Auf der Suche nach der Magie überschreiten wir die scheinbare Kluft zwischen dieser Welt und einer umfassenderen Wirklichkeit. Das geschieht, indem wir unser Innenleben ebenso erforschen wie unsere Beziehung zu unserer Umgebung – mit ihr kommunizieren zu lernen ist das zentrale Thema des Nemeton-Kurses. Die magische Sprache der Natur zu lernen, kann damit beginnen, die Schnittstellen zur Anderswelt zu erkennen, die stets in unserer Nähe sind, ohne daß wir sie bewußt bemerken.

It doesn’t get much more magic than that …

Auf diesem Foto habe ich einen dieser Plätze in meiner Nähe festgehalten: Er wirkt recht unscheinbar, aber sobald man sich bewußt macht, was ihn auszeichnet, wird er plötzlich sehr interessant. Es ist eine Brücke, die sich nicht nur über die Stelle spannt, an der zwei Bäche zusammenfließen, sondern auch eine Straßenkreuzung darstellt. Und als ob das noch nicht genug symbolische Verbindungen wären, befindet sie sich noch in unmittelbarer Nähe zu einem Friedhof. Eine helle Freude für die Spirits des Ortes und die Ahnen! Wenn man hier keinen Kontakt und Unterstützung bekommt, macht man wirklich grob was falsch …

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Ohne mein Dazutun verweilt mein Körper gerne ein paar Minuten in der Nähe dieser Brücke und nimmt die Atmosphäre dieses Ortes auf. Es ist völlig unspektakulär, aber inspirierend und heilsam. Darüber hinaus nutze ich die Stelle aber auch gerne, um kleine Opfergaben zu bringen (Räucherwerk oder Nüsse zum Beispiel) oder um Sigillen der Natur zu übergeben – hier weiß ich sie gut aufgehoben.

Das ist Magie, die während eines Spaziergangs geschieht, ganz unaufdringlich und verwoben in das Miteinander von Diesseits und Jenseits … auch etwas, das mir mein Großvater beigebracht hat.

Ich wünsche dir, daß du in deiner Umgebung ebenfalls schöne Tore entdeckst!

Mit wem teilst du deinen Raum?

By Magieschule,

Im Nemeton-Kurs verwende ich den Begriff des spirituellen Ökosystems, in das wir eingebunden sind: Wir interagieren ständig (allerdings meist unbewußt) mit unterschiedlichen Wesen, physischen und nichtphysischen,

  • mit den zu unserem Ort gehörigen Ahnen,
  • seinem Genius loci,
  • seiner vorherrschenden Mentalität,
  • seinen Gottheiten und Geschichten

– all das und mehr prägt unser Umfeld und folgt dabei mitunter einer eigenen Agenda. Da ist es nur folgerichtig, sich bewußt der Magie des Ortes zu widmen … um so mehr, als uns viele Dinge gar nicht so auffallen, weil wir sie als selbstverständlich annehmen.

Wo sich drei Schwellenbereiche begegnen …

So fiel es mir vor kurzer Zeit wie Schuppen von den Augen, als ich im Zuge der Ausarbeitung des Nemeton-Kurses beim Spazierengehen bemerkte, in welchem Einzugsgebiet sich meine Wohnung befindet: In ihrer direkten Nachbarschaft liegen das Odilien-Institut (eine Einrichtung für Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit), das Landeskrankenhaus-Universitätsklinikum Graz (von der Fläche her das größte Klinikum Europas) und der Friedhof St. Leonhard. Ich wohne seit etlichen Jahren im Brennpunkt der Blinden, der Kranken und der Toten – alles Bereiche mit eindeutigem Bezug zur Anderswelt! Wie konnte mir das all die Jahre über nur entgehen?

Das hat mich angespornt, meine unmittelbare Umgebung auf weitere magische Schnittstellen hin zu erkunden und sie daraufhin abzuklopfen, inwieweit sie sich für die Kommunikation mit der Welt der Spirits eignen. In den nächsten Newslettern werde ich einige solcher Plätze mit dir teilen, die ich vor meiner Haustür entdeckt habe und dir erzählen, wie ich mit ihnen arbeite. Anregungen dazu, wie du so etwas in deiner eigenen Umgebung findest und etablierst, findest du im Nemeton-Kurs.

Mehr Infos zum Nemeton-Kurs

Auf jeden Fall ist es schon ein guter erster Schritt, sich mal freundlich bei den Nachbarn vorzustellen … für ein harmonisches Zusammenleben.

Worin besteht dein ganz persönliches magisches Talent?

By Magieschule,

Ich vergleiche Magie ja oft mit Musik:

  • eine Welt ohne sie kann ich mir einfach nicht vorstellen,
  • sie berührt und verändert uns ganz automatisch,
  • sie steht uns allen zur Verfügung – damit meine ich, daß wir alle musizieren können: Wenn du deine Finger bewegen kannst, kannst du auch Klavier spielen; zugegeben, bis zum Konzertpianisten ist es dann noch ein weiter Weg, aber einerseits willst du das vielleicht gar nicht, und andererseits kannst du nach einiger Zeit und mit entsprechender Übung auch das eine oder andere anspruchsvollere Stücke halbwegs vorspielen (Talent hilft natürlich auch).

Was mir am Vergleich von Magie mit Musik darüber hinaus noch so gefällt, ist die Tatsache, daß sich beide ständig weiterentwickeln und jede Kultur ihre eigenen Instrumente, Stile, Rhythmen usw. hervorbringt. Es wäre absurd, wenn jemand behauptet, barocke Streichquartette, Gamelan-Musik, Punkrock oder wahlweise irgendeine andere Art wären die einzig wahre Form der Musik und alles andere bestenfalls Nachahmung.

Kommm in deine magische Kraft!

In der Magie tauchen solche Behauptungen jedoch immer wieder mal auf … was zu dogmatischen Weltbildern und Hierarchien mit starren Ausbildungswegen beiträgt. Da lege ich lieber besonderen Wert darauf, herauszufinden, was deine ganz spezielle Form der Magie ist! Bratsche liegt dir nicht? Aber vielleicht die E-Gitarre! Um das für dich zu entdecken, habe ich das Seminar „Komm in deine magische Kraft!“ entwickelt – der nächste Termin ist am 21./22. September in Lüneburg statt und ein paar wenige freie Plätze gibt es noch.

Lüneburg ist dir zu weit weg? Du kannst mich auch gerne kontaktieren und wir organisieren ein Seminar bei dir in der Nähe … damit möglichst viele Menschen in ihre magische Kraft kommen! Es wäre ja auch langweilig, wenn alle nur das Gleiche spielen würden. Für eine umwerfende Symphonie braucht es schließlich alle möglichen Instrumente! Das gilt sinngemäß natürlich auch für alle anderen Arten des Musizierens – und Zauberns.

In diesem Sinne: Laß uns jammen!

Für wen und mit wem zauberst du?

By Magieschule,

Die letzten Wochen waren eine überaus intensive, produktive und anstrengende Zeit!

  • Die Challenge zur außersinnlichen Wahrnehmung ist gelaufen (und hat alle Erwartungen übertroffen),
  • mit dem Nemeton-Kurs ist der bislang umfangreichste Kurs der Magieschule veröffentlicht und
  • darüber hinaus habe ich mich durch eine Iboga-Zeremonie einer tiefgreifenden Initiation gestellt.

Schön langsam komme ich wieder in ruhigeres Fahrwasser … und nutze die Entspannung, mir die magische Kraft meiner Umgebung wieder bewußt zu machen.

Ich freu mich riesig über all die Heilpflanzen auf meinem Balkon! Seit kurzem blüht der Eibisch.

Denn wenn mir die letzte Zeit eines aufgezeigt hat, ist es ein umfassenderes Verständnis dafür, auf welch vielfältige Weise wir mit dem Ort und seinen Lebewesen verbunden sind, an dem wir uns aufhalten – nicht mal so sehr als spirituelles Konzept, sondern als unmittelbares, sinnliches Erleben. Wie ich es im Nemeton-Kurs formuliert habe: „Magie ist kein Rückzug, geschweige denn eine Flucht aus der Welt – sie wirkt IN der Welt, sie hat wenig mit Abgeschiedenheit zu tun, sondern mit Verkörperung, Hinwendung und Verantwortlichkeit. Sie soll nicht dazu führen, daß du dich in deinem Tempel versteckst, sondern ein vortreffliches Leben lebst!“

Mehr Infos zum Nemeton-Kurs

Das ist einer von vielen Gründen, einen Nemeton zu etablieren. Hier kommst du zu dir und bist gleichzeitig mit der Welt verbunden. Es ist ein Ort, wo du mit allem, was in dir steckt und mit allem außerhalb von dir in Kontakt treten kannst. Er ermöglicht dir, das Heilige in der Natur zu feiern und zu würdigen. Dieser Ort ist dazu da, dich eingebunden zu fühlen, dich daran zu erinnern, mit wem und für wen du zauberst. Ein Ort, an dem du der Welt lauschen kannst und die Realität auf dich hört.

Ich wünsche dir, daß du gut eingebettet und verwurzelt bist!


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