Ich stehe morgens im Badezimmer und denke an nichts Besonderes. Plötzlich taucht ein Gedanke auf (vielleicht ist es auch so etwas wie eine innere Stimme): „Millionenshow. Das wär’s.“ Nichts weiter, nur diese Worte – aber sie sind von einem so unbestreitbaren Gefühl der Zuversicht begleitet, daß ich sie nicht als Einbildung abtun kann. Sie wirken unaufdringlich, aber vollkommen vertraut. Sie erinnern mich daran, daß ich diesen Impuls vor vielen Jahren schon einmal hatte, kurz nachdem die beliebte Quizshow die ersten Male ausgestrahlt wurde: „Das wär’s.“

Als ob ich diesen Faden von damals wieder aufgreifen würde, melde ich mich ab jetzt mehrmals pro Woche zur Teilnahme an. Und siehe da, nach einiger Zeit ruft mich die Redaktion an und nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren bekomme ich die Bestätigung: Ich bin in der Show.

Kurz vor meinem 32. Geburtstag fand dann die Aufzeichnung statt. Wie bestellt, erhielt ich davor noch tatkräftige Unterstützung durch ein Mentaltraining, führte ein aufwendiges Ritual durch und bat Freunde darum, an mich zu denken. All das sollte ich auch dringend brauchen! Die Anspannung im Studio war schwer zu ertragen. Redakteure wie Kandidaten waren zappelig und machten sich gegenseitig noch nervöser. Ich hatte seit 36 Stunden nicht mehr geschlafen und spürte die Schicksalshaftigkeit dieser Stunden geradezu körperlich. Es war eine völlige Ausnahmesituation. Ich schaffte es, mich zurückzuziehen und zu meditieren … und da kam wieder diese Zuversicht über mich. Alle möglichen Ausgänge dieses Abends erschienen mir plötzlich gleich wahrscheinlich. Letztlich war der entscheidende Faktor dafür, welche Wahrscheinlichkeit sich als real kristallisieren würde, meine Wahl. Und die traf ich dort in aller Deutlichkeit: „Mein Spiel.“

Ich kam dann bis zur Millionenfrage. Hätte ich meiner Intuition völlig vertraut, hätte ich sogar die gewonnen, aber es war mir zu unsicher. Ich entschied mich also, eine Stufe zuvor auszusteigen und ging trotzdem mit einer gewaltigen Summe Geld nach Hause, die es mir einige Jahre lang ermöglichen sollte, mich um kreative Projekte zu kümmern.

Diese Erfahrung war ein Wendepunkt in meinem Leben. Erst vor wenigen Jahren fand ich mich dann in einem Ritual wieder, in dem sich eine Brücke über die Zeit auftat – ein Effekt, den ich schon ein paarmal erlebt hatte. Verblüfft erkannte ich mich am anderen Ende, nichtsahnend im Badezimmer stehend … und ich wußte, was ich zu tun hatte. Wie von selbst schickte ich mir den Impuls zurück in die Vergangenheit: „Millionenshow. Das wär’s.“ Und noch weiter spannte sie sich und ich sah mich im Wohnzimmer meines Elternhauses, kurz nach den ersten Ausstrahlungen der Millionenshow im ORF. Dorthin konnte ich nur noch ein vages Gefühl schicken, dann löste sich die Zeitbrücke und mit ihr meine Trance wieder auf. Plötzlich verstand ich diese absolute Zuversicht, von der diese Impulse begleitet waren: Sie stammte von mir selbst! Deshalb vertraute ich ihnen ohne Wenn und Aber!

Aus diesen und ähnlichen Erfahrungen heraus habe ich eine geniale Möglichkeit zum Üben von zeitmagischen Eingriffen entwickelt: das Holochron. Du lernst es im Rahmen des Phantasmaion-Kurses kennen:

Ja, ich möchte den Umgang mit dem Holochron erlernen!

In den letzten Tagen habe ich mich wieder intensiver mit diesem hyperdimensionalen Zustand beschäftigt beziehungsweise mit den Möglichkeiten der Zeitmagie, die er bietet. Wenn es funktioniert, sich als ältere, weisere Version seiner selbst symbolische Zeichen, Träume oder codierte Wegmarkierungen in die physische Umgebung seines jüngeren Ich zu übermitteln (das habe ich mehr als einmal erlebt) – was hindert uns dann daran, uns auch kollektiv Unterstützung aus einer lebenswerten Zukunft in unsere jetzige Situation zu schicken? Aus einer Zukunft, in der wir uns möglichst harmonisch, sogar glorreich aus unserer mißlichen Lage herausentwickelt haben?

Und was könnten wir schon jetzt dazu beisteuern?

Kategorie: Phantasmaion

Der Moment, wenn du ganz entspannt auf einer friedlichen Straße fährst, über die Stille nachsinnst und exakt dann im Autoradio Sound of Silence ertönt!

Synchronizitäten. Ich liebe sie. Und seit Kurzem auch die Stille. Die zeigt sich nämlich seit dem Gruppenritual vor drei Wochen mehr und mehr bei mir – und auch bei vielen anderen in meinem Umkreis. Wie ist das bei dir, nimmst du sie in letzter Zeit auch wahr?

Ich spüre sie als deutliche Auswirkung unseres Rituals: als wäre es ein Stein, den wir ins Wasser (das kollektive Feld) geworfen haben … und die sich davon ausbreitenden Ringe nehme ich als immer wieder auftretende Momente tiefer Stille wahr, die mir Frieden, Einheit und Zuversicht vermittelt.

Zuerst hatte ich so meinen Widerstand gegen sie. Zu langweilig erschien sie mir, zu ereignislos. Erst als ich sie bewußt einlud, merkte ich, wie abwechslungsreich, schöpferisch, lustvoll und mächtig sie ist! Und wenn ich in die Stille gehe, kann ich dem Universum leichter zuhören.

Netzfund: Das Universum nuschelt
Netzfund

In Zeiten großer Unruhe kann es nur gut tun, uns auf unsere tiefsten Ressourcen zu besinnen. Nicht in noch mehr scheinbar heroischen Aktivismus zu verfallen oder uns simplifizierten politischen Lagern auszuliefern, sondern innezuhalten (vgl. die „S.T.O.P.-Reset“-Übung, die ich hier beschrieben habe, kurz bevor die Krise richtig losging).

In der Stille präsent zu sein erlebe ich als etwas sehr Körperliches und Kreatives. Es ist immer neu, es läßt mich beständig staunen und es hat schon mehr als einmal die Pforte zum Transpersonalen aufgehen lassen. Ich behaupte sogar: Der Stille zu lauschen, mag einen der innovativsten Wege darstellen, zur Heilung unserer Kultur und Natur beizutragen. Sie zu umarmen und ihr zu erlauben, uns auszufüllen, verletzt und verwundet wie wir sind, und ebenso glorreich – das könnte uns wahrhaftig und lebendig sein lassen. Das könnte uns jenseits von Konzepten unzweifelhaft spüren lassen, wie verbunden wir sind. Und daß aus dieser Verbundenheit eine neue Welt erwächst.

Hier ist eine von vielen Einladungen für dich, der Stille zu lauschen – meine aktive Imagination „Welle und Transformation“:

Logo_Welle und Transformation
Klick für die aktive Imagination!

Wo spürst du die Stille überall? Und wie? Und was erzählt sie dir diesmal?

Kategorie: Corona-Krise

Die Erfahrung von Gemeinschaft gehört zu den größten Geschenken, die ich in diesem herausfordernden Jahr erhalten habe. Sei es, daß ich durch Mitwirkung an einer bestehenden Community bereichert wurde (z. B. jene um Reicher & Stark, die Academy of Mind, Mythenspiel, CROPfm oder Hexenkesselliebe), aktiv neue Gemeinschaften gestaltete (UTOPÆON und die Egregorion-Cluster) oder an den Arbeiten magischer Bündnisse teilhaben konnte.

Besonders dankbar bin ich für all die Verbindungen und Freundschaften, die in der Magieschule entstanden sind – ihr Community-Aspekt lag mir von Anfang an am Herzen und ich bin mächtig stolz darauf, was sich hier entwickelt!

© 2021 Mandy Klabuhn

Vielleicht konntest du schon einen kleinen Geschmack davon bekommen? Hast du zum Beispiel letztens am Gratis-Webinar oder am gemeinsamen Wintersonnenwende-Ritual teilgenommen? Bist du neu in der Magieschule und möchtest deine Kollegen und mich besser kennenlernen? Dann

komm heute abend in den Begrüßungs-Zoom für Neuzugänge!

Nutz die Gelegenheit, dich vorzustellen, Antworten auf deine Fragen zu bekommen und herauszufinden, wie das so läuft bei uns. Laß dich willkommen heißen:

  • Dienstag, 28. Dezember 2021
  • 20:00 – 21:30 Uhr
  • Via Zoom; dem lockeren Anlaß entsprechend gibt es heute keine Aufzeichnung.

In Streit um Asterix erfahren wir, daß die Stärke der unbeugsamen Gallier nicht so sehr im Zaubertrank ihres Druiden Miraculix liegt, sondern in ihrer Einigkeit: Sie sind zwar recht streitsüchtig, halten im Ernstfall aber immer zusammen. Um sie zu spalten, schickt Julius Cäser einen Meister der Manipulation und der Intrigen ins Dorf – Tullius Destructivus. Allein seine Anwesenheit reicht aus, um in jeder Gruppe nach kürzester Zeit Streit hervorzurufen. Erst in letzter Sekunde besinnen die Gallier sich wieder auf ihren Zusammenhalt und erringen einen erneuten Sieg über das Imperium … und das wird dann wieder gebührend mit einem großen Bankett unterm Sternenhimmel gefeiert.

Aus: René Goscinny und Albert Uderzo, Streit um Asterix, Egmont Ehapa 1973, S. 20

Ein Bankett am Lagerfeuer hat die Magieschule (noch) nicht zu bieten, und es wird auch kein Barde geknebelt … aber die Freude am Zusammensein werden wir dennoch bald genießen. Sei dabei – auch wenn du schon länger in der Magieschule bist! Es ist für die „Neuen“ sicher auch spannend, den „älteren Hasen“ Fragen stellen zu können und von ihren Erfahrungen oder Perspektiven zu hören.

Button: Ja, ich nehme am Begrüßungs-Zoom teil!

Bis bald, ich freu mich darauf, dich kennenzulernen.

Kategorie: Allgemein, Webinar

Die kollektive Initiation ist in vollem Gang. Es ist ein Prozeß fundamentaler Veränderung … der langgehegte Sicherheiten untergräbt, liebgewonnene Selbst- und Weltbilder in Frage stellt und eine heilsame Neugeburt in Aussicht stellt. Wie bei unserer biologischen Geburt auch sehen wir uns mit einer intensiven, umfassenden (und scheinbar auch aussichtslosen) Krise konfrontiert und das Ego klammert sich mit aller Kraft an ein Narrativ, das ihm Halt gibt.

Es sucht verzweifelt Gewißheit, wo es keine gibt – und an deren Stelle eine ergebnisoffene Zuversicht funktionaler wäre. Es verschanzt sich hinter immer tieferer Spaltung und verhärteten Fronten und bestätigt seine Annahmen durch Entmenschlichung der jeweils „anderen Seite“ – deren Vertreter es dann wahlweise als „Covidioten, Schwurbler, Aluhutträger“ oder „Schlafschafe“ bzw. „Sheeple“ bezeichnet.

Dieser immer unerträglicher und lebensfeindlicher werdende Konflikt kann meiner Ansicht nach nur zu einer Auflösung führen … aus der spontan eine neue, gemeinschaftsfähigere Form entstehen wird. Ob sich diese Auflösung als friedliches Dahinschmelzen oder verheerender Zusammenbruch darstellt: darauf können wir mit unserem Bewußtsein Einfluß nehmen.

Dafür gibt es zur Wintersonnenwende ein gemeinsames Ritual der Magieschule! Es richtet den Fokus unserer Aufmerksamkeit auf die universelle Kraft, die uns über simples Schwarzweißdenken und manipulierte Ängste hinweg verbindet.

Logo_Hitchhiker’s Guide to the Weirdpocalypse

Die Meditation kannst du natürlich auch unabhängig von diesem Termin so oft machen, wie sie dir gut tut – und gerne auch teilen. Seien wir bereit, vorgegebene Vorstellungen darüber, wie wir die Welt, uns selbst und einander zu sehen hätten, loszulassen und uns neu zu entdecken.

Kategorie: Corona-Krise, Praxistip

Wie alle Künste und Technologien entwickelt sich auch die Magie ständig weiter und bringt neue Methoden hervor. Zudem macht man im Licht der magischen Renaissance laufend spannende Entdeckungen: Gelehrte übersetzen alte Texte anhand heutiger Erkenntnisse neu, Psychonauten dringen in bislang unbekannte Gebiete des Bewußtseins vor, aufgeschlossene Forscher treten in einen interdisziplinären Dialog mit indigenen Heilkundigen, Künstler und alternative Therapeuten vernetzen sich mit spirituellen Lehrern und lassen völlig neue Formen des menschlichen Miteinanders entstehen, Chaosmagier kombinieren obskure magische Techniken experimentell miteinander … es ist eine aufregende Zeit!

Gleichzeitig kann es einem schon ziemlich Angst einflößen, wenn sich das Weltbild ständig erweitert und liebgewonnene Überzeugungen wegbrechen: Woran soll man sich noch festhalten? Magie fordert uns immer wieder heraus, Altbekanntes aufzugeben und sich neu zu erschaffen. Darin ist sie ziemlich schonungslos. Das einzig Beständige ist bekanntermaßen der Wandel und in der Magie zeigt er sich besonders konsequent.

Was könnte hinter dem Horizont auf dich warten, wenn du über ihn hinausgehst? Wie gehst du mit magischen oder transpersonalen Erlebnissen um, die deine bisherigen Glaubenssätze strapazieren? Inwiefern verändert es dich, wenn du mit einem spirituellen Ökosystem konfrontiert bist, für das du bislang keine Konzepte hast? Und wie vereinst du die Erfahrung des Numinosen mit deinem Alltag? Wie Jamie Wheal in seinem hervorragenden Buch Recapture the Rapture. Rethinking God, Sex, and Death in a World That’s Lost Its Mind sagt: „If we deny the sacred, the mundane will crush us. If we deny the mundane, the sacred will burn us. But once we accept both, we die to our lives of separation.“ *

Wenn dich solche Überlegungen beschäftigen oder du andere Befürchtungen hinsichtlich der aktiven Beschäftigung mit Magie hast, stehe ich dir in einem Gratis-Webinar Rede und Antwort dazu!

Logo_Gratis-Webinar

  • „Wie gefährlich ist Magie?“
  • Mittwoch, 15. Dezember 2021
  • 20 – 21:30 Uhr
  • Via Zoom – du bekommst den Link zum Meeting per Mail zugesandt.
  • Auch wenn du nicht live teilnehmen kannst, erhältst du eine Aufzeichnung des Webinars.

Stell mir alle Fragen, die du schon immer mal besprechen wolltest:

Ja, ich nehme am Gratis-Webinar teil!

Uns vor unseren magischen Fähigkeiten zu fürchten, bringt uns nichts. Sie leichtfertig zu überschätzen, ist ebenfalls keine gute Idee. Finden wir einen besonnenen Umgang mit ihnen. Unser Leben wird es uns danken.

* „Wenn wir das Heilige leugnen, wird uns das Weltliche zermalmen. Stellen wir das Weltliche in Abrede, wird uns das Heilige verbrennen. Sobald wir beides anerkennen, sterben wir unserem Leben der Trennung.“

Kategorie: Webinar

Irgendwann werden wir auf diese Zeit zurückblicken. Und vielleicht werden wir sie als die große Enthüllung oder Entschleierung bezeichnen … oder schlicht als eine Apokalypse (gr. ἀποκάλυψις „Enthüllung“, wörtlich „Entschleierung“ von gr. καλύπτειν „verschleiern“). Es wirkt momentan, als würde es schlimmer statt besser. Aber die Dinge werden nicht schlimmer, sie werden enthüllt, sie kommen ans Tageslicht.

Es ist ähnlich wie in der Therapie: Aspekte, die bisher schon im Argen lagen, wollen endlich gesehen, wollen geheilt werden. Das ist alles andere als lustig. Aber genau dann ist es wichtig, weiter hinzuschauen. Den Schleier ganz zurückzuziehen. Nicht unnötig brutal, aber sorgfältig. Achtsam, liebevoll und wertschätzend. Enthüllend. Immerhin haben wir uns eine Veränderung gewünscht.

Was da zum Vorschein kommt, kann kognitive Dissonanz auslösen. Die erstreckt sich, so versicherte es mir ein Therapeut, aber nur bis zu einem gewissen Grad – und dann kippt es. Und etwas Neues entsteht. Im Gehirn sind es neue Synapsen, die ein neues Netzwerk bilden, aus dem kreative Lösungen hervorgehen, die bislang undenkbar waren. Im Kollektiv mögen Keimzellen des neuen Bewußtseins entstehen. Wie bei einem Pilz-Myzel, das sich unterirdisch verzweigt und bei dem über lange Zeit scheinbar nichts geschieht … bis dann seine Fruchtkörper plötzlich überall hervorsprießen und mit enormer Geschwindigkeit heranwachsen! Nicht alle natürlich. Welche davon verkümmern, und welche davon aufgehen und erblühen, wissen wir nicht.

Aber gerade diese Unvorhersehbarkeit ist die Geheimwaffe! Sie sorgt dafür, daß es nicht planbar ist und damit nicht sabotiert werden kann (auch nicht von uns selbst). Es ist wie bei einer systemischen Aufstellung: Da erlebe ich es regelmäßig, daß man ein, zwei Sekunden vor einer schlagartigen Veränderung noch keine Ahnung hat, daß sie gleich eintreten wird – geschweige denn, auf welche Art und Weise. Und doch, wenn alle Faktoren stimmen, geschieht es. Und zwar so gut wie immer überraschend und ohne Anstrengung. Und hinterher ist klar: Es hätte gar nicht anders kommen können. Wir sind erleichtert und dankbar. Und lachen.

Irgendwann werden wir auf diese Zeit zurückblicken. Und wissen: Es hätte gar nicht anders kommen können. Wir sind neu geboren daraus hervorgegangen. Und wir werden lachen.

Einen Blick darauf, was da enthüllt werden möchte, gibt es im Seminar Mysterion. Zieh den Schleier vor Ich und Selbst zurück und erfahre die dahinterliegende Einheit.

  • Samstag, 4. – Sonntag, 5. Dezember 2021
  • 10 – 19 Uhr bzw. 9 – ca. 17 Uhr
  • Zentrum für Körper · Geist · Seele, Schildbach 30, 8230 Hartberg
  • Teilnahme: 348 Euro pro Person (inkl. MWSt.)
  • Information, Organisation und Anmeldung: Helga Reiterbauer

Ja, ich melde mich zu „Mysterion“ an!

Das größte Geschenk, das du geben kannst, ist das deiner Selbst-Transformation. Es ist gleichermaßen ein Geschenk an dich wie ans Leben.

Kategorie: Corona-Krise, Mysterion

Es sind herausfordernde Zeiten für uns alle. Wir surfen diesen Trip zwischen einer alten Welt, deren Fassaden immer mehr bröckeln und einer neuen, die uns zum großen Teil noch unbekannt ist. Da erweist sich gelebte Gemeinschaft einmal mehr als hilfreich – eine Gemeinschaft, in der wir an einer tragfähigen Vision für das arbeiten können, was nach all dem geschieht: In welche Richtung sollen die gesellschaftlichen Umwälzungen gehen?

Schon richtig, die individuelle und kollektive Initiation, die gerade stattfindet, wird etwas Neues hervorbringen, für das wir noch kaum Konzepte haben … und dennoch tragen die Intentionen, die wir jetzt fassen, und die Vernetzungen, die wir jetzt etablieren, dazu bei, jene egregorialen Strukturen zu formen, in denen wir uns dann wiederfinden werden:

Neue aktive Imagination: Welle und Transformation

Mit anderen Worten: Du kannst gezielt etwas zu einer lebenswerten Zukunft beisteuern! Nicht, indem du versuchst, zur „alten Normalität“ zurückzukehren, sondern den Veränderungsprozeß nutzt. Indem du dich ihm nicht widersetzt, sondern ihn mitgestaltest. Das ist magisches Wirken.

Folge meiner neuen aktiven Imagination (sie wurde soeben zu Samhain 2021 aus der Taufe gehoben), um aus destruktivem Widerstand in einen Flow-Zustand zu kommen und von dort aus auf das globale Geschehen einzuwirken. Die Audiodatei steht dir und deinen Lieben kostenlos zur Verfügung:

Logo_Welle und Transformation
Klick für die aktive Imagination! (16:52 Min.)


Geschichte neu schreiben

Ein weiteres Projekt, um die utopische Timeline zu stärken, ist UTOPÆON. Nachdem wir im Sommer schon einige erfolgreiche Veranstaltungen durchgeführt und eine Community aufgebaut haben, präsentieren wir jetzt einen Vortragsabend mit den unerschrockenen Höhlenforschern Mag. Dr. Heinrich Kusch und Ingrid Kusch zu ihren neuesten, aufsehenerregenden Erkenntnissen zu einer uralten Kultur und ihren potentiellen Einfluß auf unsere Zukunft:

  • Geheime Unterwelt
  • Freitag 12. November 2021, 18:30 – ca. 22:30 Uhr
  • CunTra Church (ehem. sancTuary), Grottenhofstraße 5, 8053 Graz
  • 43 €: Multimedia-Vortrag, Publikumsdiskussion / Fragerunde mit den Vortragenden, Buffet, Büchertisch

Ja, ich möchte die Geheimnisse der Unterwelt ergründen!

So düster und unausweichlich es manchmal aussehen mag, so viele neue Möglichkeiten tun sich auf. Setze Kurs auf ein Leben, das schöner ist, als du es dir bisher vorstellen kannst. Und zwar, indem du dich ihm hingibst und ihm dienst.

Kategorie: Corona-Krise, Utopæon

Mein letzter Blogbeitrag hat einige spannende Rückmeldungen hervorgerufen – offensichtlich befinden sich viele von uns in … sagen wir mal: herausfordernden, aber nichtsdestotrotz lohnenden Transformations-Prozessen. Da bleibt es nicht aus, daß ungeliebte Schattenanteile hochkommen, also Aspekte deiner selbst, die dein Leben massiv beeinflussen.

Sie wirken unbewußt auf deine Stimmung und dein Verhalten ein und lösen schmerzliche Erfahrungen aus. Wenn du den Schatten jedoch ans Licht bringst, verliert er seine Macht über dich. Indem du diese Anteile heilst und integrierst, verursachen sie keine negativen Muster mehr. Im Gegenteil: Sie stehen dir als neue Stärken und Weisheit zur Verfügung! Im Schatten liegen nämlich auch große Schätze verborgen. Genau das geschieht im Seminar SchattenSEHEN, das ich gemeinsam mit Emanuela Schwab anbiete.

  • Samstag 6. – Sonntag 7. November 2021, jeweils 10 – ca. 18 Uhr
  • 6-12 Teilnehmer; die tatsächliche Dauer richtet sich nach der Teilnehmerzahl.
  • Casa Ananda, Alberstraße 9, 8010 Graz
  • Preis: 289 Euro

Das Frühbucher-Angebot für 249 Euro gilt noch bis 26. Oktober:

Ja, ich bin bereit, mir meine Schattenanteile anzusehen!

Es ist an der Zeit, in deine volle Kraft zu kommen und dein Licht in die Welt zu bringen.

Kategorie: Seminar

In den ersten Tagen des Jahres 2021 führten Rudolf Stark und ich eine Divination durch, um herauszufinden, welchen nächsten Schritt wir in unserer erweiterten Community aktiv tun können, um die utopische Timeline voranzutreiben (wie in unserem Zukunftsprojekt dargestellt). Kurz gesagt beschrieb Rudolf einen Akt des vollständigen Sich-von-innen-nach-außen-Stülpens und einen Verpuppungs- und Verwandlungs-Prozeß, der eine komplett neue Gestalt hervorbringt, wie die Imago eines Insekts.

Die Metamorphose eines Insekts von der Larve über die Puppe (Chrysalis) zum geschlechtsreifen Tier (Imago)

Was er da metaphorisch wahrnahm, läßt sich auch als Initiation veranschaulichen – und die ist individuell und kollektiv in vollem Gange! Wenn ich zurückblicke, erkenne ich, wie sich dieser Vorgang bei mir schon angekündigt hatte: Es gab Veränderungen an meinem Körper (u. a. lasse ich mir die Haare und einen Oberlippenbart wachsen) und einige größere Anschaffungen wie einen neuen PC. Dennoch konnte ich nicht ahnen, welche Transformationsprozesse mir in diesem Jahr noch bevorstehen sollten, ausgelöst durch eine äußerst schmerzhafte Konfrontation mit meinem Ur-Trauma.

Ein dreiviertel Jahr später erkenne ich mich selbst kaum wieder. Ich tanze (was niemand für möglich gehalten hätte). Jener Teil in mir, der sich stets getrennt gefühlt hatte, erlebte, daß er ebenso eins ist wie alles andere (und das exakt 2 Jahre nach meiner Iboga-Initiation). Und schließlich gipfelte das Ganze in einem zeitlosen Moment des Umstülpens, einer vollkommen numinosen Enstase*, für den sich wahrhaft alles gelohnt hat.

Netzfund: The Beginning is near

Bei so einer Initiation kommt das Prinzip des verwundeten Heilers zum Tragen: Erlöse das, woran du selbst verzweifelst … und entdecke gerade dadurch die Fähigkeiten, die auch andere brauchen – um sie dann in deren Dienst zu stellen.

In meinem Fall trieb mich die quälende Frage „Wer bin ich? Was ist mein Platz in der Welt?“ zu jener mystischen Erfahrung jenseits des Bewußtseins. Dadurch fällt es mir noch leichter als bisher, dir den Kontakt mit deinem wahren Wesen zu ermöglichen und dich dabei zu unterstützen, deine ureigene Geschichte zu erzählen. Zum Beispiel durch ein Einzelcoaching:

Ja, ich will die Magie meiner Geschichte finden!

Initiation bedeutet u. a. zu sterben – um dich dem Leben zu schenken. Um nichts Geringeres geht es gerade. Die entsprechenden Wandlungsprozesse brechen wie eine Welle über uns herein. Widersetz dich dieser Welle nicht. Laß sie durch dich hindurch strömen. Werde zur ihr. Laß dich durch sie verwandeln. Und verwandle die Welt.

* Enstase ist das Gegenteil von Ekstase:

„In der Ekstase geraten wir außer uns, wir sind nicht mehr ganz wir selbst, wir flüchten, werden leichter, lösen uns auf. Enstase führt zu ungemeiner Verdichtung wie in dem Bild des brennenden Dornbuschs, der brennt, aber nicht verbrennt. Oder die christliche Darstellung der Mutter Gottes, der Jungfrau Maria, als Theotokos oder Gottesgebärerin, die Gott selbst in ihrer Gebärmutter trägt als einen kleinen Lichtblitz. Etwas Endliches kann etwas Unendliches halten und erden und wird so zu einer Art Grundlage oder Boden für das Unendliche, das sich darauf offenbaren kann. Es ist eine glühende Gewichtigkeit, eine unerbittliche Gravität. Das chiastische Epizentrum ist die Selbst-Offenbarung. Das Göttliche will sich offenbaren. Das, was ruhend verborgen, undifferenziert und implizit ist, soll hervorgebracht und ausgedrückt werden. Es soll in etwas Leuchtendes verwandelt werden, das strahlend und durchscheinend, transparent und diaphan ist. In diesem Ausdruck enthüllt das Göttliche fortwährend seine Gestalt. Und um diesen Selbstausdruck zu ermöglichen, ist ein Schritt in die Enstase nötig: das Erschaffen eines endlichen Selbst, das an einem Ort lokalisierbar ist, aber gleichzeitig in Reinheit und Unerschütterlichkeit die Flammen des Unendlichen ausstrahlt.“

Cynthia Bourgeault, in: evolve Magazin 31, August bis Oktober 2021: Wir alle leben in Mythen. In welchen wollen wir leben?, S. 58, Hervorhebung von mir.

Kategorie: Corona-Krise

Heute abend geht die zweite Einheit des Manteion-Onlinekurses über die Bühne – und noch kannst du einsteigen! Wir werden tiefer in die Struktur des Tarot eintauchen und uns Möglichkeiten anschauen, auf welche Weise wir mit den Karten kommunizieren.

Was mich bei ihnen u. a. immer wieder erstaunt, ist ihre vielfältige Anwendbarkeit. Von höchst persönlichen zu sehr allgemeinen Fragen geben sie zuverlässig Antwort. Im letzten Live-Seminar haben wir sie auch gefragt, wie es mit der Corona-Krise weitergeht. Dazu habe ich ein Tableau aus 5 mal 5 Karten gelegt, das hier genau zu beschreiben den Rahmen sprengen würde. Kurz gesagt hat es perfekt die unerträgliche Polarisierung unserer Gesellschaft aufgezeigt und exakt im Zentrum des Ganzen tauchte der Wagen auf: Es gilt, trotz widerstrebender Kräfte den Kurs zu halten (oder, in den Worten der Tripmetapher, immer wieder die Intention auf die Utopie zu richten).

Entsprechend überrascht es mich nicht, als ich die Karten frage, was der nächste Schritt im Hinblick auf die gegenwärtige Situation ist – und der Wagen schon wieder auftaucht:

Die Welt befindet sich im Würgegriff einer polarisierenden Kraft, die du überwindest, indem du die Gegensätze in dir selbst überwindest (was auch durch die zwei Gesichter an der Schulterrüstung des Wagenlenkers angedeutet ist) und eine klare Entscheidung triffst, in welche Richtung es geht.

Okay. Und wodurch geschieht das, beziehungsweise wodurch nicht? Dafür lege ich zwei weitere Karten oben und unten … und muß schlucken.

Es braucht einen radikalen Schnitt, eine Abkehr von allem bisher Bekannten, veralteten Konzepten und Autoritätsfiguren wie den zwei gekrönten Häuptern, keinen Kompromiß. (Interessanterweise weist die Mäßigkeit auf ihrer Brust ganz ähnliche Zacken auf wie die Kraft auf ihrem Hut. Biedert sie sich dieser Kraft an?)

Ich sehe in dieser Legung einen Schritt (den das Skelett auch macht) von einem lauen „Sowohl-Als auch“ der Mäßigkeit hinein ins Nichtwissen des „Weder-Noch“. Da steht uns wohl etwas vollkommen Neues bevor, das wir uns noch nicht vorstellen können – das aber erst aus einer einschneidenden Transformation hervorgeht.

Und Transformation war für mich bisher DAS Stichwort dieses Jahres! Kein Wunder, daß mich die Tarotkarten jetzt schon wieder darauf stoßen. Also gut. Dann lege ich darauf erneut meinen Fokus; im nächsten Beitrag erzähle ich dir mehr darüber. Wenn du bis dahin noch selbst lernen willst, die Weisheit des Tarot für dich zu nutzen, melde dich jetzt für den Manteion-Onlinekurs an:

Ja, ich steige noch in den Manteion-Kurs ein!

Noch einmal fällt mein Blick auf die Karten und ich erinnere mich, wie ich schon zu Beginn der Corona-Krise gesagt habe, daß das eine globale Initiation ist. Eine Gänsehaut überzieht meine Arme, als mir klar wird, wie sehr das zutrifft … und wie sehr die Transformation jedes Einzelnen von uns entscheidet, in welche Richtung der Wagen fahren wird.

Kategorie: Corona-Krise, Manteion