Kann man Magie überhaupt lernen?

Ja, kann man. Es geht um konkrete Fähigkeiten des menschlichen Bewußtseins, die uns allen zu eigen sind, deren wir uns aber wenig bewußt sind und selten systematisch nutzen – wie ein Muskel, den wir alle von Natur aus haben, aber kaum einsetzen. Er läßt sich aber trainieren: In indigenen Kulturen ist es zum Beispiel üblich, bei entsprechenden Mentoren in die Lehre zu gehen, um sich Wahrscheinlichkeitsbeeinflussung, Zukunftsdeutung, Informationsaustausch über Entfernungen hinweg und die Kommunikation und Interaktion mit der geistigen Welt anzueignen. Und auch bei uns können alle Menschen lernen, diese Fähigkeiten des Bewußtseins auf ethische Weise einzusetzen, um ihre Realität mitzugestalten. De facto können wir ja gar nicht nicht Realität gestalten … wir tun es sowieso ständig – nur meistens unbewußt und nicht zielgerichtet. Der Lehrgang der Magieschule zeigt diese Fähigkeiten methodisch auf, bringt sie in einen Gesamtzusammenhang und bietet viele Übungsmöglichkeiten für sie. Darüber hinaus gibt es eine wachsende Community, deren Erfahrungsschatz wiederum allen anderen Teilnehmern zur Verfügung steht.

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Magie ist eine Gabe, die bestimmt nicht käuflich ist. Warum soll man dafür bezahlen?

Ich sehe Magie eher als Handwerk oder künstlerische Tätigkeit – und die lassen sich ausbilden. Und zwar grundsätzlich bei jedem: Jeder, der seine Finger bewegen kann, kann Klavier spielen. Natürlich wird nicht jeder ein Konzertpianist werden (das will auch nicht jeder); manche werden etwas länger brauchen, um passabel Klavier zu spielen, andere werden etwas schneller sein … das hat unter anderem mit einer natürlichen Begabung zu tun, mit so etwas wie Talent – und DAS ist sowieso unbezahlbar. Nur nützt auch dem talentiertesten Musiker reines Talent allein nicht viel, wenn er nicht weiß, was er damit wie tun soll. Dafür ist die Magieschule gedacht. Es muß ja nicht jeder das Rad neu erfinden. Und jede Ausbildung kostet klarerweise Geld. Du bezahlst nicht für dein Talent, sondern für mein Wissen, für dessen didaktische Aufbereitung, für Domain- und Wartungsgebühren, für Soft- und Hardware, meinen Zeitaufwand und so weiter. Darüber hinaus entspricht jeder Online-Kurs vom Inhalt her einem Wochenendseminar, liegt aber deutlich unter den branchenüblichen Preisen. Du sparst dabei außerdem Fahrtkosten, Unterbringung und Verpflegung und kannst den Kurs in deinem Tempo studieren, und zwar so oft du willst.

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Ist Magie nicht gefährlich?

Kommt darauf an. Autofahren ist auch gefährlich – und trotzdem nutzen wir es quasi täglich. Aber eben, weil es dabei viele Dinge gibt, auf die man achten muß, machen wir einen Führerschein! Der Lehrgang der Magieschule ist so etwas wie eine Fahrschule für die Fähigkeiten deines Bewußtseins … und so aufgebaut, daß du dich ihnen sorgsam und gewissenhaft näherst. Im übertragenen Sinn ist die Grundausbildung dafür gedacht, eine Runde auf dem Hof zu drehen. Mit der Überfahrt wagst du dich auf Landstraßen und mit den fortgeschrittenen Erkundungen geht’s auf die Autobahn (und auch da reden wir noch nicht von der Formel 1). Ich unterrichte nur, was ich selbst über lange Zeit erprobt habe und das sich in meiner Praxis als sinnvoll und wirksam erwiesen hat.

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Lade ich mir nicht schlechtes Karma auf, wenn ich Magie betreibe?

Das ist so simpel nicht zu beantworten. Genausogut könnte man fragen: Lade ich mir schlechtes Karma auf, wenn ich Musik mache oder mit dem Auto fahre? Je nachdem, ob ich mit meiner Musik meine Nachbarn quäle oder ob ich das Auto dazu verwende, um von A nach B zu gelangen beziehungsweise, um damit Menschen zu überfahren. Dann stellt sich die Frage, inwieweit nervenaufreibende Musik-Proben vielleicht nötig sind, damit ich so gut werde, bis ich schließlich viele Menschen mit meiner Musik erfreuen kann. Und klarerweise wäre es sicher umweltfreundlicher, zu Fuß zu gehen oder mit dem Rad zu fahren, statt das Auto zu nehmen … aber wenn zum Beispiel ein Medikament dringend benötigt wird, sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Man könnte hier sehr ausufernde Grundsatzdiskussionen führen; worauf es mir letztlich ankommt, ist: Es liegt nicht am Musikmachen und Autofahren (oder an der Magie) an sich, sondern an vielen Faktoren. In jedem Fall muß ich bereit sein, die Konsequenzen zu tragen … aber das gilt sowieso für jede meiner Entscheidungen und Handlungen, mithin auch für Magie. Ich persönlich glaube, dadurch, daß wir Menschen sind, haben wir auch ein Mitspracherecht darüber, wie es hier auf der Welt zugehen soll. Mögen wir es weise einsetzen. Gut ausgebildete Magier sollten diese Weisheit haben.

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Was befähigt dich, Magie zu unterrichten?

Erstens mein familiärer Background. Dadurch, daß ich in eine magische Familientradition hineingeboren wurde, setze ich mich seit meiner frühen Kindheit damit auseinander und habe mir über die Jahre Wissen und Fertigkeiten angeeignet. Dabei sind Nahbegegnungen mit unterschiedlichen Mentoren nicht ausgeblieben; viele dieser Kontakte pflege ich nach wie vor und stehe in gutem Austausch mit Einzelpersonen und diversen Gruppierungen, wodurch ich über aktuelle Entwicklungen informiert bin ... auch wenn ich explizit keinem Orden, keinem Coven, keiner Loge o. Ä. angehöre. Das wäre der zweite Punkt. Drittens bin ich schlicht auch eine Lehrerpersönlichkeit – ich kann Wissen strukturiert vermitteln und habe seit Mitte der 1990er-Jahre in zahlreichen Vorträgen, Seminaren und Workshops die entsprechende Routine erworben. Und zuletzt ist es mir einfach ein Herzensbedürfnis, Menschen wieder mit ihrer Magie vertraut zu machen.

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Folgt die Magieschule einer bestimmten magischen Tradition?

Nein. Ich habe essentielle Grunsätze und Techniken aus unterschiedlichsten Traditionen zusammengetragen, sie möglichst von Dogmen entschlackt und ihre wesentlichen Qualitäten herausgearbeitet. Mit ist nicht so sehr ein spezieller der vielen Wege wichtig, sondern der Gesamtkontext … und eine hierarchiefreie, pragmatische und spielerische Herangehensweise. Insofern verfolge ich da einen ressourcenorientierten, lustbetonten und chaosmagischen Ansatz; zu meinen weiteren Einflüssen zählen schamanische Lehren, keltische und nordische Überlieferungen, Druidentum und Wicca, volksmagische Bräuche, klassische Zeremonialmagie, nonduale Perspektiven (insbesondere aus dem Taoismus, dem Neo-Advaita, der christlichen Mystik, dem Zen und Sufismus), Erkenntnisse der Tiefenpsychologie und transpersonalen Psychologie, anthropologische, soziohistorische und religionswissenschaftliche Forschungen sowie die intensive Beschäftigung mit New Thought, medialer Arbeit, Mythologie, literarischer Phantastik, Psychonautik, Verkörperungsarbeit, Remote Viewing und paranormalen Phänomenen. Ich bilde mir dabei aber keineswegs ein, sozusagen den einen gemeinsamen Nenner so vieler und reichhaltiger Traditionen präsentieren zu können. Es wäre anmaßend und respektlos, die Schönheit und Vielfalt all dessen auf simple Kochrezepte zu reduzieren – es liegt mir vielmehr am Herzen, die Prinzipien des Kochens zu vermitteln (um in der Analogie zu bleiben). Aus diesem Grund möchte ich dir nicht mehr vorkauen als nötig, sondern lege in den Kursen großen Wert auf deine Selbsterfahrung: Schwimmen lernst du nur durch Schwimmen, egal in welchem Gewässer.

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Für wen ist die Magieschule gedacht?

Für Menschen, die selbständig denken und sich reflektieren können. Für kreative Freigeister, die ideologiefrei und strukturiert ergründen wollen, wie sich ihr Bewußtsein auf die Realität auswirkt und was in anderen Aspekten der Wirklichkeit auf sie wartet. Für mündige Menschen, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und Wert legen auf Wahrhaftigkeit und Authentizität. Die ihre Sichtweise ständig prüfen und erweitern und und ihr Leben autonom schöner gestalten wollen. Und denen es ein Bedürfnis ist, die Welt zu einem lebenswerteren Ort zu machen.

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Für wen ist die Magieschule nicht gedacht?

Für Menschen, die Kochrezepte und schnelle Lösungen suchen. Die schon alles wissen und das bestätigt haben wollen oder „das eine richtige System“ finden wollen. Die von der Magie verlangen, sie müsse all ihre Probleme lösen. Die nicht zwischen Wahrnehmung und Interpretation unterscheiden wollen und nicht von der Metaperspektive auf Einzelfälle schließen können. Die einem vorgegebenen Einweihungsweg folgen möchten. Oder für Wichtigtuer und Geheimniskrämer.

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Gibt es vergleichbare Angebote, Magie zu lernen?

Nicht im deutschsprachigen Raum, soweit ich das überblicken kann ... zumindest nicht, wenn man nicht einer magischen Vereinigung beitreten möchte oder bereit ist, sich einem speziellen spirituellen Weltbild, initiatorischen Weg und / oder Gradsystem zu unterwerfen. Die haben absolut ihre Vorzüge, sind aber nicht mein Ansatz – der besteht in einer bodenständigen, interdisziplinären und explizit kreativ-individuellen Vorgehensweise.

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Und was mach ich dann mit den erlernten Fähigkeiten?

Als Absolvent der Magieschule hast du das Wissen und die Fertigkeiten entwickelt, dein Leben eigenständig ergründen, klären und neu gestalten zu können: Selbstverwirklichung in einem umfassenden Sinn. Du entwickelst starkes Charisma, kannst deine Wünsche leichter manifestieren und außersinnlich wahrnehmen, kommunizierst mit mythischen Realitätsebenen und Wesenheiten, weißt dein eigenes Verhalten und das deiner Mitmenschen treffsicher einzuschätzen und souverän darauf zu reagieren. Mit der Ausbildung hast du eine solide Basis, angstfrei deine eigene Form der Magie weiter voranzutreiben und dich auf einzelnen Gebieten zu spezialisieren. Du kannst selbstsicher mit anderen magisch tätigen Menschen zusamenarbeiten und an Ritualen unterschiedlicher Traditionen teilnehmen. Du übernimmst Verantwortung für dich, integrierst deine Schattenseiten und bist eine Inspiration für andere, ihre eigene Wahrheit und Einzigartigkeit zu finden und zu leben.

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