Was für eine arbeitsreiche Zeit die letzten Monate waren!
Der erste Durchgang von Mysterien des Pan ist vollbracht.
Vier intensive Präsenz-Seminare sind durchgeführt.
Der diesjährige Manteion-Onlinekurs ist abgeschlossen.
Und in ein paar Wochen vollendet sich auch der aktuelle Zyklus der Online-Magieausbildung.
Und alles, das kann ich stolz sagen, mit durchwegs großartigen Erfolgen und vielversprechenden Aussichten.
Und jetzt?
Jetzt erhole ich mich von den Anstrengungen.
Ich hole vieles nach, wofür ich keine Kapazitäten hatte.
Betreibe Selbstfürsorge und nehme mir Zeit für Freundschaften.
Nehme mir lange vernachlässigte Bücher vor und lerne was Neues.
Schau auf einen Besuch bei den Eiben im Burggarten vorbei und laß mir was von ihnen erzählen.

Und darüber hinaus?
Da tut sich noch nicht viel.
Ich erlebe eine seltsame Ereignislosigkeit, die ich in meinem Leben praktisch nicht kenne.
Auch eine neue Erfahrung.
Zwar stellen sich zaghaft einige Ideen für neue Projekte vor … aber so richtig gefunkt hat es noch nicht.
Früher hätte mich so eine Schaffenspause nervös gemacht. Ich hätte sofort versucht, das nächste große Feuer zu entzünden.
Inzwischen ist mir bewußt, daß nicht jede magische Phase ekstatisch, visionär oder produktiv sein muß. Daß manche einfach … leer sind. Still. Offen. Voller Nichtwissen. Und dazu einladen, langsam zu merken, welches Feuer von selbst brennen will.
Davon haben übrigens auch die Eiben erzählt: Von Durchatmen. Und Lauschen.
Na gut. Dann laß ich mich überraschen.
Vielleicht liegt darin schon das nächste Abenteuer.

