Kyrill. Sabine. Katrina. Helene.
Komisch eigentlich.
Da braust ein Sturm über das Land – und wir sprechen von ihm, als wäre er eine Person.
Er kündigt sich an. Er fällt über eine Region her. Er richtet etwas an. Er zieht weiter.
Er hinterläßt Spuren: in der Landschaft und im kollektiven Gedächtnis.
Und vor allem:
Er hat einen Namen.
Natürlich hat das heute praktische Gründe. Ein benannter Sturm läßt sich leichter kommunizieren als „das Tiefdruckgebiet über dem Nordatlantik“. Und doch frage ich mich, ob darin nicht auch etwas viel Archaischeres nachklingt.
Früher waren Wind, Donner und Regen keine bloßen Wetterphänomene.
Sie waren lebendige Mächte.
Wesenheiten.
Gegenüber.

Und vielleicht fällt es auch heute noch einem Teil von uns leichter, einer Naturgewalt zu begegnen, wenn sie nicht nur ein physikalischer Vorgang ist, sondern ein Jemand. Und genau dieser Teil in uns kann auch mit dem Wetter in Dialog treten – er kann damit verhandeln. Er kann vermitteln und überzeugen. Er kann eine der ältesten Formen der Magie ausüben: Wetterzauber.
Mit nichts Geringerem befassen wir uns im nächsten Magischen Salon! Zwischen Wind und Wolken: Wetterzauber wirken findet statt am
➤ Montag, 13. Juli 2026
➤ 20 – 21:30 Uhr LIVE auf Zoom
➤ Inklusive Mitmachritual, Fragerunde und Aufzeichnung
Wie würde sich unser Verhältnis zur Wetterwelt verändern, wenn wir den Wesen, die sie ausmachen, bewußt gegenübertreten? Was ließe sich alles mitgestalten?
Gutes Wetter für Veranstaltungen im Freien?
Den Segen des Himmels für eine ertragreiche Ernte?
Wofür würdest du dich einsetzen?

