Warum deine Magie genau jetzt gefragt ist, Teil 2: Mit dir selbst zurechtkommen

By Magieschule,

Es kann schon einschüchternd sein, wenn man sich die Ausmaße vergegenwärtigt, mit denen wir gerade konfrontiert sind (dazu haben wir eine neue „Reicher & Stark“-Folge veröffentlicht) … und gerade deshalb will ich sie auch als Chance begreifen, aktiv – und magisch! – an der Gestaltung unserer Kultur mitzuwirken (vgl. den letzten Blogartikel). Dennoch: Die Isolation ist natürlich ungewohnt und stellt uns vor neue Herausforderungen.

Ich persönlich brauche ohnehin viel Zeit für mich allein … aber ich brauche genauso auch die Interaktion mit Menschen, die Bühne, das Unterrichten. Den physischen Kontakt vermisse ich momentan schmerzlich. Da tun zumindest Videokonferenzen mit den Liebsten und die Webinare der Magieschule sehr gut – ebenso wie die Online-Coachings, die in letzter Zeit vermehrt gefragt sind:

Wir sind gerade auf uns selbst zurückgeworfen; das können wir als Gelegenheit nutzen, Einkehr zu halten. Introspektion gehört in der Magie sowieso zu den Bereichen, die gerne vernachlässigt werden. Ihr Ziel ist es, den Geist zu beruhigen und zu schärfen – um gleichermaßen mit den spirituellen und den weltlichen Aspekten des Lebens umgehen zu können. Das beste Modell, das ich dazu kenne, ist das Enneagramm: Es hilft dir, beziehungsfähiger, authentischer und ausgeglichener zu werden.

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Du bist das Instrument, auf dem die Magie spielt. Lerne es gut kennen und stimme es regelmäßig:

  • Entdecke deine eigenen Bedürfnisse und wie du sie lebst
  • Steigere dein Charisma und deinen Selbstausdruck
  • Schätze Menschen und soziale Situationen besser ein
  • Heiße tiefgehende Veränderungen willkommen
  • Löse emotionale Blockaden und empfinde mehr innere Ruhe

Ja, ich will tieferen Einblick in mich selbst und andere!

Das Leben wartet auf dich. Du wirst gebraucht.
Sei du selbst. Mehr denn je.

Warum deine Magie genau jetzt gefragt ist, Teil 1: Intentionen setzen

By Magieschule,

Und auf einmal ist die Welt eine andere. Wie schnell das doch geht. Wir sitzen zuhause und haben mehr Möglichkeiten, uns auszusuchen, wie wir die Welt sehen wollen als jemals zuvor. Unterschiedlichste Sichtweisen heischen online um unsere Aufmerksamkeit und Expertenmeinungen werden uns präsentiert, die uns – jetzt aber wirklich! – ganz genau erklären wollen, woran wir sind. Aus magischer Sicht interessiert es mich weniger, die Bedeutung in all dem vorgesetzt zu bekommen, sondern mitzugestalten.

In der letzten Woche habe ich, wie du sicher auch, viele Telefonate geführt und gechattet. Und bei vielen Menschen höre ich den Glauben heraus, daß „nach einiger Zeit alles wieder normal wird“. Das sehe ich anders. Der Wandel, der schon lange in der Luft lag, ist da … und die alte Welt kommt nicht mehr zurück. Die einzige Chance, die wir jetzt haben, ist die Welt zu erschaffen, die wir wollen – sonst bekommen wir eine vorgesetzt.

Creating a new world

Die Welt befindet sich gerade in einem gigantischen Zwischenzustand, beinahe in einer Art kollektiven Trance. Und genau da greift die Magie! Das ist der Nährboden, durch den sich Intentionen rasch verwirklichen können – in die eine oder andere Richtung. Da werden alle gebraucht, die ihren Geist fokussieren können, mit anderen Worten: Leute wie du!

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Was liegt da näher, als deine magischen Fähigkeiten einzusetzen? Um das zu unterstützen, biete ich jetzt für die ersten 20 Interessierten alle Online-Kurse der Magieschule um 20% vergünstigt an – gib einfach bei der Bestellung diesen Gutscheincode an: DONT-PANIC

Lerne zum Beispiel, wie du einen Talisman herstellst, um

  • deine Selbstheilungskräfte zu unterstützen
  • dich geschützt und geborgen zu fühlen
  • deine mentale Kraft zu stärken

Ja, ich will gut durch diese Zeit navigieren!

In dieser Krise ist es entscheidend, wie wir mit uns selbst und miteinander umgehen. Laß deinen Fokus in einen Talisman fließen und dich von ihm leiten. Sei ein Leuchtturm für dich und andere.

Magische Intention, oder: Hitchhiker’s Guide to the Weirdpocalypse

By Magieschule,

Es ist eine beispiellose Situation: Noch nie befanden sich so viele Menschen auf diesem Planeten gleichzeitig in einem liminal state – einem Schwellenzustand oder Bereich des Dazwischen-Seins. Das erzeugt ein labiles Gleichgewicht im Kollektivbewußtsein, einen äußerst ergebnisoffenen Zustand; das heißt, die Gesellschaft kann schnell in jede Richtung kippen.

Nutzen wir das als Gelegenheit, gezielte Impulse zu setzen! Richten wir den Fokus unserer Wahrnehmung auf ein wünschenswertes Ergebnis dieses Prozesses. Denn ein Zurück zur Normalität wird es für längere Zeit nicht mehr geben … statt sich dagegen zu wehren, ist es sinnvoller, diese Welle möglichst gut zu surfen und ihr eine Richtung zu geben. Und dazu sind wir fähig! Wir können jetzt die Weichen für eine lebenswerte Zukunft stellen. Dafür habe ich eine geführte Meditation entwickelt, die du hier kostenlos als MP3-Datei herunterladen kannst:

Diese Reise dauert ca. 22 Minuten; sie besteht nur aus meiner Stimme und enthält keine Hintergrundmusik, Subliminals o. Ä. Du kannst sie für dich oder in der Gruppe hören, jederzeit und sooft du willst. Jeden Sonntag um 20 Uhr findet darüber hinaus eine gemeinsame Meditation damit statt, zu der du herzlich eingeladen bist. Teile die Datei auch gerne mit anderen Menschen, wenn es für dich stimmig ist. Mit der Kraft unserer Imagination gestalten wir eine neue Zukunft.

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Das aktuelle großflächige Retreat ist auch eine Chance, in sich zu gehen … und genau diese Fähigkeiten zu trainieren, wie du mit deiner Vorstellungskraft zu einer friedlichen Gesellschaft beitragen kannst. Dafür biete ich jetzt für die ersten 20 Interessierten alle Kurse der Magieschule um 20% vergünstigt an – gib einfach bei der Bestellung diesen Gutscheincode an: DONT-PANIC

Ja, ich möchte in aller Ruhe Magie erlernen!

Lassen wir diese Phase nicht ungenutzt. Wir alle entscheiden mit, in welche Richtung sie sich entwickelt. Bewahren wir einen kühlen Kopf und ein offenes Herz.

Was steht zwischen dir und der Magie? Teil 3: Komfortzone

By Magieschule,

Zu einem magischen Leben gehört es, sich willentlich dafür zu entscheiden (darüber habe ich im letzten Artikel geschrieben) – das bringt dich in Kontakt mit den unsichtbaren Kräften und Wesen der Welt, deren inhärente Qualitäten du mit der Zeit näher kennenlernst, so wie es bei guten Freunden der Fall ist. Das ist eine wichtige Grundlage. Aber dann kommt der Schritt von der Theorie in die Praxis, wo du es dir tatsächlich erlaubst, mit ihnen zu kooperieren, sei es Baum, Fluß oder Berg, persönlicher Begleiter oder Spirit in anderer Gestalt:

Dieser Schritt ist immer auch ein Schritt über die Komfortzone hinaus. Es geht darum, bewußt die Schwelle zu übertreten und dich ein Stück weit ins Unbekannte aufzumachen. Magie mag überall vorhanden sein, aber dort, im Neuland, entfaltet sie ihre Wirkung. Und etwas in uns findet immer wieder Ausreden dafür, sich nicht auf dieses Abenteuer einlassen zu müssen:

  • „Ich weiß noch nicht genug darüber.“ (Das wirst du nie.)
  • „Aber ich bin noch nicht reif genug.“ (Du reifst durch das praktische Anwenden deiner Fähigkeiten.)
  • „Erst muß ich den Weg klarer vor Augen haben.“ (Der entsteht ja bekanntlich oft erst beim Gehen.)
  • „Das ist aber gefährlich.“ (Nichts ist ungefährlich. Darum lernt man die Dinge auch Schritt für Schritt – nicht zuletzt in der täglichen Praxis.)
  • „Und wenn was schiefgeht?“ (Das wird es ziemlich sicher. Nicht anders als beim Üben einer Fremdsprache oder eines Musikinstruments, beim Flirten oder beim Sport. Auf diese Weise wirst du besser.)
You shall not pass!

Jener Part in uns, von dem solche und ähnliche Aussagen kommen, ist unser Zensor. Er bestimmt mit allen Vor- und Nachteilen, was wir für uns als möglich erachten … und das ist selten zu unserem Vorteil. Der Zensor will in erster Linie, daß die Dinge so bleiben, wie sie sind. Er reduziert das Potential zur Veränderung. Das heißt natürlich nicht, daß du deswegen aufhören solltest, die Dinge zu hinterfragen oder dich blindlings in jede Unwägbarkeit zu stürzen. Ein wacher Geist ist unabdingbar!

Es verlangt auch niemand, daß du schutzlos aufs offene Meer hinausschwimmst, bis dich die Kräfte verlassen. Immerhin gibt es zuverlässige Boote dafür – man nennt sie Ritual. Und ein solches haben wir gemeinsam im 12. Webinar durchgeführt. Es wird dich auch nachträglich noch bei deinem Schritt über die Komfortzone hinaus begleiten:

Ja, ich möchte mich als Magier deklarieren!

Dabei wirst du merken, daß du im Unbekannten nicht allein bist und vom Feld aller bisherigen und zukünftigen Expeditionsteilnehmer gestärkt wirst. Wage dich hinaus ins Abenteuer, es gibt viel zu entdecken!

Was steht zwischen dir und der Magie? Teil 2: Ethik

By Magieschule,

Mit dem letzten Blogartikel habe ich begonnen, eine Reihe von Gründen zu hinterfragen, die es Menschen erschweren können, Magie zu praktizieren … natürlich ist es wichtig, sich theoretisches Wissen anzueignen, aber noch wichtiger ist es, sich aus dem Ohrensessel zu erheben und in den Kreis zu treten!

Dazu braucht es eine bewußte Entscheidung – und die Bereitschaft, die Verantwortung für die Konsequenzen deines Zaubers zu übernehmen. Und genau an diesem Punkt schrecken viele gefühlsmäßig zurück, weil sich damit auch eine grundsätzliche Frage stellt: Darf man das überhaupt? Ist es „erlaubt“, Magie zu betreiben? Ist es ethisch, etwas zu wollen und dafür zu zaubern?

Etwas zu wollen ist zunächst einmal nichts Verwerfliches. Schließlich hätten wir gar nicht überlebt, ohne etwas zu wollen: Wärme, Nahrung, Körperkontakt; und das haben wir auch lautstark und nachdrücklich eingefordert! Allerdings kann das Wollen auch seines eigentlichen Charakters beraubt werden und zur Gier ausarten, mit allen verheerenden Folgen. Mein Verständnis einer rückstoßfreien Magie und eines freudvollen Lebens beruht darauf, daß Geben und Nehmen in Balance sind.

Wasserfall bei St. Nectan’s Glen. Leben im Einklang.

Aber ist es nicht ein unlauterer Vorteil, Magie einzusetzen, um das zu bekommen, was wir wollen? Meine Antwort auf diese Frage ist: Wir nutzen ständig die Talente, mit denen wir zur Welt kommen und die wir weiter ausbilden, seien es körperliche, intellektuelle, kreative, soziale, sprachliche usw. Sie zu schulen ermöglicht uns zum Beispiel ein tieferes Verständnis für andere Kulturen, harmonischere Beziehungen, anspruchsvollere Ausbildungen oder Beförderungen. Magie ist da nicht anders! Und sie ist schon gar keine Abkürzung: Magische Fähigkeiten zu trainieren erfordert genauso Disziplin und Ausdauer wie eine Fremdsprache zu lernen, eine Sportart oder ein Musikinstrument zu meistern. Daran Freude zu haben und anderen Freude zu bereiten, sich dadurch das Leben leichter zu machen und damit auch etwas zu verdienen – darin sehe ich nichts Unethisches.

Einen Impuls, um den innerlichen Schritt in die magische Praxis zu wagen, gab es beim letzten Webinar. Dort haben wir gemeinsam ein Ritual durchgeführt, um Ja zur Magie zu sagen. Du kannst es auch nachträglich jederzeit für dich vollziehen und dich dem Feld anschließen, das wir geschaffen haben:

Ich will auch am Ritual teilnehmen!

Damit stärkst du nicht nur dieses Feld und alle, die daran teilgenommen haben und noch daran teilnehmen werden – du profitierst auch von den wohlwollenden Energien der anderen. Das dient dem gegenseitigen Wachstum und Gedeihen … und das finde ich überaus ethisch.

Was steht zwischen dir und der Magie? Teil 1: Mitgestaltung

By Magieschule,

In den letzten Wochen beobachte ich eine etwas ambivalente Entwicklung: Mehr und mehr Menschen interessieren sich aufrichtig für Magie – und scheinen gleichzeitig eine Art instinktive Scheu davor zu haben, sich Magier zu nennen beziehungsweise Magie tatsächlich zu praktizieren. Dem liegen offenbar einige gesellschaftliche Ungewißheiten und Befürchtungen zugrunde und einigen ganz typischen davon möchte ich hier in einer kleinen Artikelreihe nachgehen.

Eine erste Überlegung führt mich zu einer häufig anzutreffenden, scheinbaren Dualität. Auf der einen Seite kannst du dich als getrennt von der Welt empfinden und überhaupt nicht den Eindruck haben, daß dein Bewußtsein Auswirkung auf sie haben könnte – das ist die Position des philosophischen Materialismus. Auf der anderen Seite kannst du alles als eins begreifen und gar keinen Impuls verspüren, etwas verändern zu wollen, weil alles schon vollkommen ist – das ist die Position des Mystikers.

Magie als Mittelweg

Und dann gibt es Menschen, die das Bedürfnis spüren, mit der Welt zu interagieren, um Veränderungen hervorzurufen. Das sind die Magier. In dieser Position findet sich weder ein ohnmächtiges Danebenstehen noch ein anspruchsloses Darüberstehen, sondern ein verantwortungsbewußtes Mitgestalten.

Das stellt in meinem Verständnis übrigens nicht notwendigerweise einen Widerspruch zur Mystik dar. Ich gehe ebenfalls von einer fundamentalen Einheit und Vollkommenheit aus, in die ich eingebunden bin, … in der ich aber auch ein Mitspracherecht habe und die ich kreativ miterschaffe. Wie das konkret funktioniert? Darüber gibt es in unserer Kultur oft nur noch oberflächliche, unzureichende Kenntnisse. Das Wissen über die Funktionsweise unserer Imagination und Intention wurde diskreditiert und verwässert; in den Kursen und Webinaren der Magieschule bereite ich es wieder methodisch auf.

Didaskalion – ein Schlüssel zur Welt der Magie!

Apropos Webinare: Ich halte den monatlichen Live-Austausch mit den Teilnehmern der Magieschule inzwischen für eine der wichtigsten Hilfestellungen der Ausbildung. Die regelmäßige Gelegenheit zur praktischen Klärung und Vertiefung aktueller Themen ist einfach fantastisch! Entsprechend haben wir uns zuletzt nicht nur unterschiedlichen Ängsten bezüglich magischer Praxis gewidmet, sondern auch ein gemeinsames Ritual durchgeführt, um den eigenen magischen Weg zu bekräftigen – mit beeindruckenden Ergebnissen. Es braucht nur eine einfache Vorbereitung; durch die Aufzeichnung kannst du es jederzeit selbst bewerkstelligen und dich in das Feld einklinken, das da geschaffen wurde. Es wird dadurch nur stärker und verbindet dich mit deiner Schöpferkraft. Hier kannst du daran teilnehmen:

Ich will Unterstützung für meinen magischen Weg!

Sobald du die Fähigkeit deines Bewußtseins annimmst, Realität zu gestalten, stellt sich erfahrungsgemäß bald eine weitere grundlegende Frage: Ist es überhaupt statthaft, Magie einzusetzen, um zu bekommen, was du willst? Das bespreche ich im nächsten Artikel.

Was ist deine Absicht für die kommende Zeit?

By Magieschule,

„Die Welt ist im Wandel“, wie Galadriel sagt. „Ich spüre es im Wasser. Ich spüre es in der Erde. Ich rieche es in der Luft.“ Und damit meine ich nicht die groteske Farce des aktuellen politischen Kasperltheaters – obwohl auch sie Ausdruck davon sein dürfte. In den letzten Tagen häuften sich bei mir E-Mails, Chatnachrichten, Postings in der internen „Reicher & Stark“-Gruppe auf Facebook und nicht zuletzt persönliche Gespräche mit Freunden und Bekannten, die sich alle darum drehten, daß seit dem Jahreswechsel diese Phänomene massiv auftreten:

  • schlechter Schlaf bis hin zur Schlaflosigkeit
  • bizarre und intensive Träume
  • steigende Aggression
  • merkwürdige Körpersensationen
  • absurde Synchronizitäten und
  • unverzügliche Manifestationen beiläufiger Wünsche.

„Irgendwie scheint gerade alles deutlich anders zu sein“, wie Chris Knowles vor wenigen Tagen über die surrealen Dinge schrieb, die gerade die Grenzen zwischen den inneren und äußeren Welten verschwimmen zu lassen scheinen.

Break on through to the other side

Ich erlebe diese Zeit als Begleiterscheinung dessen, was ich zusammen mit Rudolf Stark seit zweieinhalb Jahren mit der Metapher eines kollektiven Trips beschreibe … und in der befinden wir uns offenbar gerade in der Anfangsphase, die mit verwirrenden Eindrücken einhergehen kann: Erste optische Verformungen und Synästhesien können auftreten, Veränderung des Raum- und Zeitempfindens, aber auch Benommenheit und Kreislaufprobleme. In dieser Phase ist es erfahrungsgemäß wirklich hilfreich, sich noch einmal auf seine Intention für den Trip zu besinnen. Dieses kurze Innehalten richtet den Fokus von den Effekten im Außen nach Innen und stellt die Weichen für einen möglichst angenehmen Ritt. Das gilt auch für den turbulenten Alltag gerade – ich stelle dir hier eine praktische Übung dafür vor, die ich Werner Hennrich verdanke, den

S.T.O.P.-Reset

  1. STOP doing and reacting: stop all activities
  2. TUNE IN to the moment: feel your body and go into being
  3. OPEN UP your awareness: expand to everything around you
  4. PROGRAM: ponder your situation, project awareness and intent

Wenn du das einige Male bewußt geübt hast, wird es dir immer leichter fallen, innerhalb weniger Sekunden aus einem emotionsgesteuerten, reaktiven Verhalten umzuschalten in dein Bewußtsein der Verbundenheit … und aus diesem heraus besonnene und klare Entscheidungen zu treffen. Oder wie Grant Morrison es ausdrückt (Heavy Metal #286, S. 66): “You are much more IN CHARGE of your own life than you may have led to believe. If you truly grasp the implications, this simple statement will return to haunt and delight you in the years that lie ahead.”

Mit dem Schlüssel zu einer kraftvollen Intention beschäftigt sich auch der Symbologon-Kurs; außerdem lernst du dort, wie du Sigillen erstellen und aufladen kannst, um dich auf deinem Weg zu unterstützen.

Ich will mehr über Intentionen und Sigillen erfahren!

Es ist deine Absicht, die maßgeblich mitbestimmt, wohin dich der Trip führt. Möge er großartig sein!

Auf welche Weise bist du mit der Welt verbunden?

By Magieschule,

Magie ist für mich immer auch Ausdruck des In-Beziehung-Seins mit der Welt und ihren Bewohnern, physischen wie nichtphysischen. Dafür habe ich vor Kurzem den schönen Ausdruck „Interbeing“ von Thích Nhất Hạnh kennengelernt, der auf deutsch mit Intersein wiedergegeben wird und das wechselseitige Verwoben- und Abhängigsein von allem mit allem anderen beschreibt. „Wir können nicht aus uns selbst heraus existieren, weil wir mit allem, das existiert verbunden sind“, sagt er.

„Betrachten wir beispielsweise eine Sonnenblume, dann können wir sehen, dass sie aus Nicht-Blume-Elementen zusammengesetzt ist. So lässt sich der Sonnenschein in ihr finden. Wir können ihn nicht aus der Blume entfernen, denn ohne die Sonne könnte die Blume nicht existieren. Wenn wir weiter in die Blume hineinschauen, dann können wir die Wolken sehen. Ohne Wolken gibt es keinen Regen und ohne Regen könnte nichts auf diesem Planeten wachsen. Also ist es für uns unmöglich, die Wolke aus der Blume zu entfernen.“

Das Intersein der Natur – harmonisch und ekstatisch

Aus diesem Verständnis erwächst eine tiefere Form des Interagierens – mit der Natur und mit den Spirits. Um sie geht es im Theurgion-Kurs, an dem ich zur Zeit arbeite und aus dem ich dir hier schon vorab eine Übung anbiete, um das Intersein wieder zu erinnern:

Erlebe die Welt als Märchen

Dort ist ja alles belebt und teilt sich mit. Stelle dir die nächsten drei Wochen solche Fragen wie:

Was erzählen dir deine Träume von heute nacht? Wie schmeckt dir der morgendliche Kaffee, nachdem du dich bei ihm bedankt hast? Wie reagieren deine Haustiere und deine Pflanzen, wenn du dich mit ihnen unterhältst? Welche Gespräche führst du mit den Wesen, denen du auf deinem Altar ein Opfer bringst? Wie fährt sich dein Auto, wenn du es um eine sichere und angenehme Fahrt bittest? Welchen individuellen Tieren und welchen ihrer Clan-Spirits begegnest du im Lauf des Tages? Wie erlebst du die Beziehung zum Gebäude, in dem du arbeitest? Was empfindest du, wenn du wieder nach Hause kommst und deine Wohnung begrüßt? Welche Spirits begleiten dich beim Abendspaziergang: zum Beispiel solche, die hier gestorben sind? Hausherren aus dem Reich der Fae? Der Spirit des Landes selbst? Der Wind, der Regen, der Himmel?

Erlebe die Welt für mindestens 21 Tage bewußt aus dieser Perspektive und beschreibe deine Erfahrungen im Tagebuch (das dir seinerseits wahrscheinlich auch viel zu erzählen hat)!

Logo_Gestalte deine Realität
Klick fürs Seminar!

Diese Art der Kommunikation mit der Welt eröffnet ein breites Spektrum an zusätzlichen Optionen und Hilfestellungen, um deine Realität gestalten. Und genau darum geht’s auch in meinem kommenden Seminar am 1./2. Februar in Lüneburg. Noch gibt es ein paar wenige freie Plätze – ich freue mich, wenn wir uns dort sehen!

Wer willst du nach dem Überschreiten der Schwelle sein?

By Magieschule,

Wir befinden uns an einer Schwelle, die wir unweigerlich überschreiten müssen: wir betreten ein neues Jahr. Dann möge diese Schwelle doch auch gleich den Anlaß zu einem kleinen Ritual bieten!

Bei allem, was du im Leben erfahren möchtest, kann dir Magie eine Hilfe sein. Und hinter wirklich effizienter Magie verbirgt sich ein besonderer Bewußtseinszustand – nennen wir ihn „im Einklang mit deiner Bestimmung sein“. In diesem Zustand mußt du nicht extra für alles mögliche zaubern, du befindest dich nämlich schon in einer Art Flow, der ganz natürlich segensreiche Gelegenheiten hervorbringt und es den Dingen erlaubt, sich mühelos zu fügen. Dieser Zustand kann erinnert und vorsätzlich ausgebildet werden …  und je besser du ihn kennst, um so leichter kannst du wieder in ihn eintreten und dort auch länger verweilen. Im Einklang mit deiner Bestimmung zu sein ist etwas durch und durch Magisches, es ist Ausdruck deiner Verbundenheit mit dem Leben und deiner Schöpferkraft. Dies anzuerkennen ist Ziel des folgenden Rituals, zu dem mich Aidan Wachter inspiriert hat:

Eingang zu Schloß Seggau
Die Pforten sind geöffnet. Es ist an dir, einzutreten.
  • Identifiziere eine stimmige Schwelle in deiner Umgebung.
  • Stell dir vor, wie magisch dein Leben sein wird, sobald du sie überquerst – es gibt dann kein Zurück mehr: Was verändert sich dadurch? Was wird das für dich bedeuten? Wie wird es sich (vor allem körperlich) anfühlen, im Einklang mit deiner Bestimmung zu sein?
  • Spiel das siebenmal durch – zum Beispiel während einer Woche – und prüfe genau, ob du das wirklich willst. Geh zu deiner Schwelle, spüre sie und ihre Implikationen.
  • Wenn du dich voll und ganz dafür entscheiden kannst, nähere dich der Schwelle erneut, sprich: „Ich erlaube es der Magie, Teil meines Lebens zu sein“, überschreite sie bewußt und tritt in dein neues Leben.

Wenn du noch mehr konkrete Anregungen möchtest, wie du es magisch gestalten kannst, lade ich dich zu meinem nächsten Seminar am 1./2. Februar in Lüneburg ein:

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Klick: Gestalte deine Realität

Wir sehen uns im Jahr 2020! Möge es ein fabelhaftes sein.

Ist der Weihnachtsmann ein Fliegenpilz-Schamane?

By Magieschule,

Weihnachten und die Rauhnächte stehen bevor. Mit ihnen ist eine Gestalt verknüpft, die in den letzten Jahren in alternativen Kreisen zunehmend mit schamanischen Vorstellungen in Verbindung gebracht wird – der Weihnachtsmann. Die rituelle Nutzung von Fliegenpilz (Amanita muscaria) durch sibirische Schamanen spiegele sich in seinem rotweißen Mantel wider, der fliegende Rentier-Schlitten sei ein Hinweis auf die (Astral-?)Reise des Schamanen in die Anderswelt, aus der er Geschenke der Weisheit mit sich bringt und die Fliegenpilze würden zum Trocknen in immergrüne Bäume gehängt, wodurch deren Zweige mit hellroten „Kugeln“ dekoriert würden.

Shaman Claus?
Psychedelischer Winterzauber?

Die Vorstellung, hinter dem Weihnachtsmann verberge sich in Wahrheit eine schamanische Figur, klingt auf den ersten Blick recht verlockend … erweist sich bei genauerer historischer Untersuchung jedoch als nicht haltbar, wie z. B. Thomas Hatsis in seinem Buch Psychedelic Mystery Traditions (S. 158-170) nachweist:

Fliegenpilze (die übrigens am Feuer getrocknet werden müssen, nicht am Baum!) tauchen als Glückssymbol zuerst auf deutschen und österreichischen Neujahrspostkarten auf und finden erst mit Anfang des 20. Jahrhunderts auch als Weihnachtsmotiv Verwendung. Sie mit sibirischem Schamanismus zu assoziieren, hieße Korrelation mit Kausalität zu verwechseln. Auch der Mantel des Weihnachtsmanns verweist nicht auf eine „uralte Tradition“ –  der ist nämlich ursprünglich braun und verändert seine Farbe erstmals im Zuge des Amerikanischen Bürgerkriegs; da verteilt Santa Claus in einer zeitgenössischen Darstellung Rationen an Unionssoldaten und trägt dabei eine rote und mit weißen Sternen besetzte Jacke sowie eine blaugestreifte Hose, um die amerikanische Flagge zu vervollständigen. Er erscheint aber auch weiterhin mit blauen, braunen und goldenen Mänteln, bis sich sein Erscheinungsbild seit dem Jahr 1931 durch die Marketingkampagne von Coca-Cola vereinheitlicht. Davor sehen wir ihn übrigens auch auf einem Schiff, mit dem Auto oder auf dem Fahrrad durch die Gegend reisen – weit entfernt vom schamanischen Flug. In diesem Interview erzählt Thomas Hatsis noch mehr über diese Irrtümer … und zum Gebrauch psychoaktiver Substanzen im frühen Christentum zur Weihnachtszeit:

Ach ja, letztens wurde ich noch danach gefragt, welcher Enneagramm-Typ der Weihnachtsmann wäre. Meiner Meinung nach ist er ein ZWEIer – mit einem klaren DREIer-Flügel, seit er sich als Werbefigur für Coca-Cola vermarkten läßt. Zum Enneagramm gibt es ja einen eigenen Kurs in der Grundausbildung.

Ich verabschiede mich mit einem augenzwinkernden Song für alle Enneagramm-Kenner und lichtvollen Wünschen für die nahende Wintersonnenwende!

Welchen Schatz hütest du?

By Magieschule,

Ich liege eingemummelt unter der warmen Bettdecke. Meine geliebte Halb-Angorakatze Flauschi hat sich in meine Armbeuge gekuschelt und schnurrt leise. Meine Augen sind geschlossen, doch dahinter spielt sich eine lebhafte Szenerie ab: Begeistert folge ich der furchtlosen Momo, die von der Schildkröte Kassiopeia – ganz gemächlich, Schritt für Schritt, und dabei immer den grauen Herren entwischend – zu Meister Hora geführt wird.

Es ist Schlafenszeit und meine Mutter liest mir jeden Abend aus Michael Endes Buch vor. Auch heute, nach so vielen Jahren, brauche ich nur daran zu denken und bin schon wieder erfüllt von derselben Geborgenheit wie damals. Das Buch steht nach mehreren Umzügen immer noch in meinem Regal und beim Vorübergehen streichle ich gern mit meinen Fingerspitzen über seinen Rücken, verbinde mich mit seiner Weisheit und gewissermaßen auch mit allen anderen, denen es im Lauf der Jahre so viel geschenkt hat … gemeinsam stärken wir das, was man die Seele eines Buches nennen könnte.

Buchcover-Momo
Der Satz „Bücher sind Freunde“ hat sich mir augenblicklich erschlossen.

Wenige Gegenstände sind für mich so aufgeladen wie Bücher. Das macht sie in meinen Augen zu besonders kostbaren Talismanen. Manchmal verströmen sie ihre Geschichten so stark, daß ich es beinahe körperlich spüren kann! Das widerfährt hin und wieder auch Gästen, die bei mir zu Besuch sind und meine Wohnung als magischen Tempel erleben. Ein großer Teil dieser Atmosphäre stammt von den Büchern und dem Wert, den ich ihnen beimesse.

Ich achte auf meine Bücher ebenso wie auf meine Ritualgegenstände … weil sie es zum größten Teil sind und ich sie auch für magische Zwecke nutze (nicht umsonst bedeutet spell im Englischen sowohl „buchstabieren“ als auch „Zauberspruch“). Wie du einen Gegenstand als Behälter seiner magischen Symbolik erkennst und die Kraft in ihm erweckst, beschreibe ich im Telesmaion-Kurs:

Ich will mehr über den Telesmaion-Kurs erfahren!

Welchen dieser in Bücher eingebetteten Zaubersprüche gibst du ein Heim? Inwiefern haben sie dich geprägt und verändert? Auf welche Weise nimmst du sie wahr? Und wie verzauberst du das Buch, in dem dein Leben geschrieben steht?

Welchen Talisman trägst du stets bei dir?

By Magieschule,

Auf einer Irland-Reise hatte ich ein paar meiner Kristalle dabei, um sie mit der Qualität der uralten Kraftorte in Kontakt zu bringen und aufzuladen. Vor allem mein Doppelender (der erste Kristall, der mich fand und schlagartig und dauerhaft seine Trübung verlor, als ich ihn in die Hand nahm … aber das ist eine andere Geschichte) begleitete mich schon damals als Talisman; ich „fütterte“ ihn regelmäßig und teilte besonders schöne Momente mit ihm.

Ergriffen hielt ich ihn in der zentralen Kammer der Anlage von Newgrange an mein Herz, genoß mit ihm den Frieden in Clonmacnoise und gemeinsam begrüßten wir den Autograph Tree in Lady Gregorys Coole Park, in dessen Rinde sich viele irische Schriftsteller verewigt hatten. Ein absolut magischer Moment war es, ihn im Burren im Licht der untergehenden Sonne auf den fast 5000 Jahre alten Poulnabrone-Dolmen zu betten.

Stein, Regen, Wind und Licht: alle Elemente in einem Moment im Talisman vereint

In der Nähe der atemberaubenden Cliffs of Moher hatte ich noch die Gelegenheit, meine Kristalle im Atlantik zu waschen – was für ein Unterschied zum Leitungswasser, wie sehr sie sich darüber freuten! Ich erinnere mich gut daran, wie schön es war, diese wunderbaren Augenblicke mit ihnen zu teilen und in ihnen abzuspeichern. Bei so einer Gelegenheit fragte ich mich dann auch, ob es möglich wäre, einen Talisman zu haben, der bei allen wichtigen Ereignissen meines Lebens zugegen wäre.

Nicht ganz Meer, nicht ganz Festland – die Kraft der Übergänge in der Brandung

Und die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Natürlich hatte ich so etwas: meinen Körper! Das ist eine spannende Herangehensweise – betrachte deinen Körper als Talisman und behandle ihn als solchen … und das Erleben der Welt wird plötzlich äußerst magisch.

Ich will mehr über den Telesmaion-Kurs erfahren!

Daran erinnert mich auch diese Sufi-Geschichte aus Qabalah of 50 Gates von Steven Ashe (Übersetzung von mir):

Das fünfzehnte Tor (Gebura von Jesod)

Ein junger Mann traf auf einen sehr alten Mann, der am Wegesrand saß und seine Hände an den Flammen eines selbstgebauten Feuerchens wärmte. Er setzte sich neben ihn und bot ihm einen Schluck aus seiner Flasche und ein paar Feigen an.

Nachdem sie reichlich Höflichkeiten ausgetauscht hatten, sagte der alte Mann: „Als ich jung war, war ich ein Schüler des Mullahs, aber ich lief fort. Ich bereue es zutiefst.“

„Warum hast du dich von der Weisheit des Mullahs abgewandt?“ erkundigte sich der junge Mann.

Der alte Mann erwiderte: „Ich war ein ganzes Jahr lang Novize gewesen, dann bat ich den Mullah, mir den Namen meines höheren Engels zu verraten. Er flüsterte ihn mir ins Ohr, aber ich war zu jung, um seine Antwort zu verstehen. Ich dachte, er würde mich täuschen, also verließ ich ihn.“

„Welchen Namen hat er dir genannt, alter Mann?“, fragte der junge Mann. „Es war mein eigener Name“, seufzte der alte Mann.

Wofür brennst du?

By Magieschule,

Ich bin Nichtraucher, aber ich habe immer ein Feuerzeug dabei: Ein Magier muß jederzeit Feuer machen können. Und ein Talisman kann durchaus ein Alltagsgegenstand sein, wie ich im Telesmaion-Kurs erkläre. Über die Jahre hat dieses Feuerzeug schon viele Ritualkerzen und Räucherbündel entzündet, dem einen oder anderen Schwitzhüttenfeuer Leben eingehaucht und diverse Opfergaben auf ihren Weg geschickt.

Und wie bei Talismanen nicht unüblich, hat es mit der Zeit ein Eigenleben entwickelt – wenn es gerade kein Feuer von sich geben will, will es nicht. Punkt. Und wenn es gute Laune hat, spuckt es eine richtig große Flamme aus.

Treuer und eigenwilliger Begleiter bei vielen Ritualen: Magic Zippo.

Flammen stehen ja seit dem Anbeginn unserer Kultur im Zentrum von Zeremonien; seine erleuchtenden und transformierenden Qualitäten sind offensichtlich. Mit der folgenden Übung erschließt du dir ein paar tiefere Aspekte seiner Natur. Du benötigst eine Kerze und die Möglichkeit, Feuer zu machen.

  • Zünde die Kerze an. Erlaube dir, sie einfach zu betrachten.
  • Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn sie brennt?
  • Bemerke das Licht, das sie wirft … und welche Schatten dabei auftauchen. Welche Beziehung besteht zwischen Licht und Schatten? Was entdeckst du dabei über dein eigenes Licht und deinen eigenen Schatten?
  • Frage die Flamme, was sie dich lehren kann, welche Rolle sie in deinem Leben spielt. Wie geht es deinem inneren Feuer? Brennt es auf Sparflamme oder hell und klar? Flackert es oder brennt es beständig? Bist du Feuer und Flamme für etwas, bist du neugierig und erlaubst Wundern, deinen Weg zu beleuchten oder fällt dir das schwer? Teilst du deine Helligkeit und Wärme mit anderen oder behältst du sie für dich? Was nährt dein inneres Feuer? Was möchte erhellt, was will erwärmt werden?
  • Wenn du einen Talisman hast, der mit der Kraft des Feuers geweiht werden will: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, ihn durch die Flamme zu ziehen und deren Eigenschaften auf ihn zu übertragen!
  • Wenn du fertig bist, atme Segen ein und Dankbarkeit aus und blase damit die Kerze aus. Notiere deine Beobachtungen im magischen Tagebuch.

Ich will mehr über den Telesmaion-Kurs erfahren!

Apropos Weihung: Im letzten Webinar „Instant Magic und Aufladung“ haben wir u. a. noch weitere Möglichkeiten besprochen, magische Gegenstände zu beleben. Welche Talismane begleiten dich? Und wie hast du das Feuer in ihnen entzündet?

Wer begleitet dich?

By Magieschule,

Es war Ende der 90er-Jahre, als ich durch die Stadt schlenderte und an einem Stand vorüberging, der diverse Glücksbringer, Anhänger und Schmuck verkaufte. Ich war schon fast an ihm vorbeigegangen, als mich etwas dazu bewegte, stehenzubleiben. Beinahe unwillig drehte ich mich zum Stand; mein Blick wurde magnetisch von einem Anhänger angezogen – und zwar nur von diesem, die anderen interessierten mich überhaupt nicht. Es war ein Objekt aus Zinn mit einem keltisch verschlungenen Muster, das mich überaus faszinierte. Ich liebe keltische Motive, habe dieses Muster aber weder davor noch danach jemals wieder gefunden.

Mein Gefährte seit über 20 Jahren

Ich kaufte den Anhänger und trug ihn täglich – ohne ihm noch eine besondere Bedeutung beizumessen. Es fühlte sich einfach gut und richtig an. Nach einigen Monaten, als ich gerade meinen ersten Altar aufbaute und der Anhänger dort über Nacht ganz selbstverständlich seinen Platz fand, trat ich eines Abends in einen bewußten Dialog mit ihm. Ich saß in Trance da, ließ ihn von meinen Fingerspitzen erkunden und stellte ihm Fragen: Weshalb hatte er mich auf sich aufmerksam gemacht? Was vermittelte er mir? Wofür genau bot er mir seine Mitwirkung an?

Bald wurde klar, daß er mein Symbol für Liebe war. Für die allumfassende, kosmische ebenso wie die lustvoll-irdische mit ihrem kreativen Ausdruck in der Welt und die Erinnerung daran, daß wir alle eins sind. Ich weihte ihn in einem anschließenden Ritual und machte ihn zum Talisman. Damit bekräftigte sich etwas, das zwischen uns schon entstanden war und sich über die Jahre noch vertiefen sollte: eine tatsächliche Beziehung. Als ich einige Jahre später meine Bestimmung als Tattoo verankern wollte, überraschtes es mich nicht, als sich während eines inneren Prozesses dieses Symbol dafür zeigte. Ich wollte es ursprünglich an einer anderen Stelle haben, aber es bestand darauf, seinen Platz mitten auf meiner Brust zu finden (das ist ein Zeichen lebendiger Talismane oder Symbole – sie haben durchaus ihren eigenen Willen).

Eine Verbindung zu meiner Bestimmung

Aber auch anderen Stellen drückte mein Talisman seinen Stempel auf. Von unterschiedlichen Versionen der graphischen Gestaltung meiner Homepage, über damalige Visitenkarten, Flyer und Seminarunterlagen … bis jetzt hin zum Logo des neuen Telesmaion-Kurses, in dem du erfährst, wie du Talismane anfertigst, auflädst und einsetzt! Ich bin selbst immer wieder überrascht darüber, wie sich dieser Talisman fast selbständig weiterentwickelt und in welcher Form er sich dann wieder bemerkbar macht. In jedem Fall hat seine Kraft sowohl meine Körperzellen als auch meine Arbeit durchdrungen und leuchtet aus ihnen.

Telesmaion: Ein Schnupperkurs für praktisches Zaubern

Auch wenn es seltsam klingen mag – diese Beziehung zu meinem Talisman nährt und inspiriert mich wie die Beziehung zu einem Menschen. Wir geben einander Raum und Bestätigung. Wir wachsen miteinander und hin und wieder entfachen wir ein Feuer in anderen.

Möchtest auch du die unterstützende Kraft eines Talismans erfahren? Im Telesmaion-Kurs erfährst du, wie das geht!

Ich will mehr über den Telesmaion-Kurs erfahren!

Wer begleitet dich über die Jahre? Welche Geschichte verbindet euch miteinander? Und was erzählt sie den Wesen in deiner Umgebung?

Was wünschst du dir?

By Magieschule,

Du sehnst dich nach harmonischen Beziehungen, willst deinem beruflichen Erfolg auf die Sprünge helfen, die kreative Inspiration ankurbeln, dich an materiellen Besitztümern erfreuen, dich geschützt und geborgen fühlen, deine spirituellen Talente entfalten? – Was gibt es sonst noch, das du dir wünschst?

Wie wäre es, ein tüchtiges metaphysisches Navigationssystem zu haben, das dich Schritt für Schritt zu deinem Ziel lotst? Und wie wäre es, wenn du es auch noch selbst herstellen könntest? Talismane erfüllen diese Funktion, sie sind deine praktische Unterstützung beim Zaubern! Um sie dreht sich der neue Schnupperkurs, den ich jetzt kreiert habe.

Laß dein Telos leuchten!

Dein Wunschziel – das worauf deine Magie abzielt – nennt man klassischerweise ein Telos; daraus hat sich gr. τέλεσμα télesma entwickelt, „geweihter Gegenstand“, wovon dann letztlich der Begriff Talisman stammt … und im Telesmaion-Kurs zeige ich dir, wie du einen Talisman erschaffst, auflädst und einsetzen kannst.

Darüber hinaus geht’s noch um einige weitverbreitete Annahmen, was denn wahre Magie sei … und worauf sie tatsächlich beruht.

Mehr Infos zum Telesmaion-Kurs

Wenn du einen leicht anwendbaren Einstieg in die Magie suchst und die geballte Leuchtkraft deines Bewußtseins erfahren willst, wünsche ich dir schon jetzt viel Freude mit meinem neuen Baby!