Month: August 2019


Mit wem teilst du deinen Raum?

By Magieschule,

Im Nemeton-Kurs verwende ich den Begriff des spirituellen Ökosystems, in das wir eingebunden sind: Wir interagieren ständig (allerdings meist unbewußt) mit unterschiedlichen Wesen, physischen und nichtphysischen,

  • mit den zu unserem Ort gehörigen Ahnen,
  • seinem Genius loci,
  • seiner vorherrschenden Mentalität,
  • seinen Gottheiten und Geschichten

– all das und mehr prägt unser Umfeld und folgt dabei mitunter einer eigenen Agenda. Da ist es nur folgerichtig, sich bewußt der Magie des Ortes zu widmen … um so mehr, als uns viele Dinge gar nicht so auffallen, weil wir sie als selbstverständlich annehmen.

Wo sich drei Schwellenbereiche begegnen …

So fiel es mir vor kurzer Zeit wie Schuppen von den Augen, als ich im Zuge der Ausarbeitung des Nemeton-Kurses beim Spazierengehen bemerkte, in welchem Einzugsgebiet sich meine Wohnung befindet: In ihrer direkten Nachbarschaft liegen das Odilien-Institut (eine Einrichtung für Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit), das Landeskrankenhaus-Universitätsklinikum Graz (von der Fläche her das größte Klinikum Europas) und der Friedhof St. Leonhard. Ich wohne seit etlichen Jahren im Brennpunkt der Blinden, der Kranken und der Toten – alles Bereiche mit eindeutigem Bezug zur Anderswelt! Wie konnte mir das all die Jahre über nur entgehen?

Das hat mich angespornt, meine unmittelbare Umgebung auf weitere magische Schnittstellen hin zu erkunden und sie daraufhin abzuklopfen, inwieweit sie sich für die Kommunikation mit der Welt der Spirits eignen. In den nächsten Newslettern werde ich einige solcher Plätze mit dir teilen, die ich vor meiner Haustür entdeckt habe und dir erzählen, wie ich mit ihnen arbeite. Anregungen dazu, wie du so etwas in deiner eigenen Umgebung findest und etablierst, findest du im Nemeton-Kurs.

Mehr Infos zum Nemeton-Kurs

Auf jeden Fall ist es schon ein guter erster Schritt, sich mal freundlich bei den Nachbarn vorzustellen … für ein harmonisches Zusammenleben.

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Worin besteht dein ganz persönliches magisches Talent?

By Magieschule,

Ich vergleiche Magie ja oft mit Musik:

  • eine Welt ohne sie kann ich mir einfach nicht vorstellen,
  • sie berührt und verändert uns ganz automatisch,
  • sie steht uns allen zur Verfügung – damit meine ich, daß wir alle musizieren können: Wenn du deine Finger bewegen kannst, kannst du auch Klavier spielen; zugegeben, bis zum Konzertpianisten ist es dann noch ein weiter Weg, aber einerseits willst du das vielleicht gar nicht, und andererseits kannst du nach einiger Zeit und mit entsprechender Übung auch das eine oder andere anspruchsvollere Stücke halbwegs vorspielen (Talent hilft natürlich auch).

Was mir am Vergleich von Magie mit Musik darüber hinaus noch so gefällt, ist die Tatsache, daß sich beide ständig weiterentwickeln und jede Kultur ihre eigenen Instrumente, Stile, Rhythmen usw. hervorbringt. Es wäre absurd, wenn jemand behauptet, barocke Streichquartette, Gamelan-Musik, Punkrock oder wahlweise irgendeine andere Art wären die einzig wahre Form der Musik und alles andere bestenfalls Nachahmung.

Kommm in deine magische Kraft!

In der Magie tauchen solche Behauptungen jedoch immer wieder mal auf … was zu dogmatischen Weltbildern und Hierarchien mit starren Ausbildungswegen beiträgt. Da lege ich lieber besonderen Wert darauf, herauszufinden, was deine ganz spezielle Form der Magie ist! Bratsche liegt dir nicht? Aber vielleicht die E-Gitarre! Um das für dich zu entdecken, habe ich das Seminar „Komm in deine magische Kraft!“ entwickelt – der nächste Termin ist am 21./22. September in Lüneburg statt und ein paar wenige freie Plätze gibt es noch.

Lüneburg ist dir zu weit weg? Du kannst mich auch gerne kontaktieren und wir organisieren ein Seminar bei dir in der Nähe … damit möglichst viele Menschen in ihre magische Kraft kommen! Es wäre ja auch langweilig, wenn alle nur das Gleiche spielen würden. Für eine umwerfende Symphonie braucht es schließlich alle möglichen Instrumente! Das gilt sinngemäß natürlich auch für alle anderen Arten des Musizierens – und Zauberns.

In diesem Sinne: Laß uns jammen!

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